
Haapsalu – das Venedig des Nordens – Baltikum Roadtrip 14
Das Bild, das ich mit Haapsalu verband, noch bevor wir je dort waren: ein alter hölzerner Bahnhof und riesige Dampflokomotiven. Mehr wussten wir nicht. Aber das sollte sich schnell ändern.

Das Bild, das ich mit Haapsalu verband, noch bevor wir je dort waren: ein alter hölzerner Bahnhof und riesige Dampflokomotiven. Mehr wussten wir nicht. Aber das sollte sich schnell ändern.

Saaremaa ist Estlands größte Insel – die sonnigste, die weitläufigste, die schönste. Bushaltestellen wie kleine Wohnzimmer. Ein Opernfestival in einer mittelalterlichen Festung. Ein Wrack, das ich mit dem Kajak drei Kilometer vor der Küste entdecke. Und Vilsandi, wo man barfuß durch die Ostsee waten kann. Eine Insel, die man nicht so schnell vergisst.

Muhu ist völlig unterschätzt. Kaum hat die Fähre angelegt, beginnt das Rennen – die meisten Fahrzeuge biegen auf die Hauptstraße 10 und brettern Richtung Saaremaa. Wir biegen ab. Und finden eine der schönsten Inseln der Ostsee.

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Auf dem Weg von Tallinn nach Westen, zu den Inseln, liegt Rummu.
Auch wir sind nur wegen der Bilder hier. In Reiseführern, Instagram oder TikTok sieht man immer wieder diese verlassenen Gebäude im türkisgrünen Wasser.
Das wollen wir sehen und werden auch nicht enttäuscht, aber es ist so ganz anders, wie erwartet und die einsam wirkenden Bilder reine Illusion.

Tallinn überrascht uns von der ersten Minute an. Wir treten durch das Viru-Tor – und sind im Mittelalter. Drei Tage erkunden wir die UNESCO-Welterbstadt: das Rathaus bis unters Dach, die Ratsapotheke mit ihren mittelalterlichen Rezepten, die Heilig-Geist-Kirche mit ihrem gotischen Schnitzaltar. Abends essen wir in zwei der bemerkenswertesten Restaurants der Stadt – im Peppersack und im Old Hansa, wo fahrende Spielleute auf der Empore aufspielen, während die Pilzsuppe dampft. Den weltbesten Schokoladenkuchen gibt es bei Pierre Chocolaterie. Ich träume noch immer davon.

Wer denkt, das Baltikum sei überall gleich, irrt sich. Estland überrascht bereits an der Grenze: gepflegter, skandinavischer, selbstbewusster. Tartu war 2024 Kulturhauptstadt Europas – und hat diesen Titel verdient. Wir schlendern durch Ausstellungen, Gassen und den botanischen Garten der Universität, der kostenlos und wunderbar ist. Weiter geht es zu den Altgläubigen am Peipussee, den sogenannten Zwiebelrussen. Ihre Dörfer sind russisch geprägt, die Grenze zu Russland liegt mitten im See – und die Nähe zu Putin ist hier kein abstraktes Thema.

Der Gauja Nationalpark ist Lettlands grünes Herz: ein tief eingeschnittenes Flusstal, rötliche Sandsteinfelsen, Wälder voller Stille. Wir paddeln einen ganzen Tag auf der Gauja, erkunden die mittelalterliche Stadt Cēsis auf dem Fahrrad – und begegnen dort einer Geschichte, die einem den Atem verschlägt: 1577 sprengten sich die Frauen der Stadt mit ihren Kindern in der Pulverkammer in die Luft, lieber als in die Hände Iwans des Schrecklichen zu fallen. Ein Besuch, der lange nachhallt

Riga hat uns überrascht: mit 800 Jugendstilhäusern, die weltweit ihresgleichen suchen, mit einer Altstadt, die noch immer nach Hanse riecht, mit Bremer Stadtmusikanten vor der Petrikirche und einem Nationalgetränk, das schmeckt wie eine alte Apotheke. Und dann noch die Kajaktour durch den Stadtkanal – vorbei an der Oper, durch die Parkanlagen, bis in den Hafen. Riga ist eine Stadt, die man nicht in einem Tag abhandelt. Wir haben es in drei Tagen begeistern lassen.

Morgens strahlender Himmel, mittags versunken in einem der schönsten Barockschlösser des Baltikums, abends auf der Flucht vor einem der stärksten Sommerstürme, die Lettland je erlebt hat. So war unser Tag in Rundāle. Das Schloss haben wir vollständig gesehen – und uns in jedem Saal ein bisschen mehr verloren. Den Garten nicht. Den holen wir nach.

Es gibt Orte, die man nicht vergisst. Der Berg der Kreuze ist so einer. Wir standen vor diesem Hügel, durch den der Wind rauschte wie durch ein leises Glockenspiel, und verstanden erst nach und nach, was wir da sahen: 150.000 Kreuze, die Menschen nachts heimlich aufstellten, während Bulldozer tagsüber alles niederwalzten. Fünfmal. Und fünfmal standen am nächsten Morgen neue Kreuze da. Davor hatten wir ein verfallenes Herrenhaus bei Šeduva besucht – auch so ein Ort, der von einer verlorenen Welt erzählt. Den Abend verbrachten wir ruhig in Naisiai, neben einem riesigen Amphitheater, das wir uns zunächst nicht erklären konnten – bis wir die Geschichte dahinter erfuhren.

Wer einfach am litauischen Freilichtmuseum vorbei fährt, macht einen Fehler, denn der Besuch lohnt auf jeden Fall, auch wenn man gut zu Fuß sein muss.
Herzliche Menschen, die einem viel über Land und Leute erzählen und tolle Häuser, wunderbare Gärten.
Litauen von seiner schönsten Seite

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