Archiv der Kategorie: Schottland

Schottland – der Videoclip

Mit dem Wohnmobil und der Drohne durch Schottland.
Dann kommt so ein Video dabei heraus:
7 Minuten Schottland. Zum träumen, zurücksehnen oder zum planen für die Zukunft.

Schaut es euch an. Schottland ist wunderbar.

Unseren Schottlandreisebericht dazu findet ihr in der Rubrik „Reisen“ und wenn ihr eine gute Drohne für eure Urlaube sucht, sei euch unser Drohnenvideo empfohlen.

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Die schönsten Routen durch Schottland mit Hebriden und Orkneys – Rezension – Werbung

Lieber Torsten Berning,

erst einmal vielen Dank für dein grandioses Buch. Es hat mich wirklich gefreut, einen neuen Reiseführer über Schottland für Wohnmobilfahrer in Händen zu halten.

Und ich muss schon sagen: Das Buch ist dir wirklich gelungen.
Dein Stil hat mir schon in anderen Büchern gefallen, aber dieses Buch liest sich wirklich wie ein Roman. Man merkt, dass du weißt, was uns Wohnmobilfahrer interessiert und bringst das gekonnt aufs Papier.
Was soll ich sagen: Ich bin tief beeindruckt, denn wir Die schönsten Routen durch Schottland mit Hebriden und Orkneys – Rezension – Werbung weiterlesen

Skye – Neist Point – Schottland: WOHNMOBIL – HIGHLIGHT

Unser Wohnmobil Urlaubs-Tip:

Leuchtturm Neist Point – Schottland

Schottland

Die Isle of Skye ist schon alleine eine Reise wert. Und die Bilder vom Neist Point finden sich in fast jedem Reiseführer.
Der Weg dorthin ist weit und beschwerlich, aber er lohnt sich.

Neist Point

Wenn man dann noch Glück mit dem Wetter hat, kann man das atemberaubende Panorama bewundern.
Bei Sonnenuntergang bieten sich phantastische Ausblicke. Daher unbedingt bis späte Abends vor Ort bleiben.
Die Zeit kann man sich mit ausgedehnten Wanderungen zum Leuchtturm oder den nahe gelegenen Stränden vertreiben. 
Manchmal sieht man von der Steilküste aus sogar Wale vorbei schwimmen.

Aufgepasst: Die Fahrt zum Neist Point geht über einen Single track road. Eine Fahrbanhn, mit Haltebuchten zum ausweichen. Da heißt es langsam und aufmerksam fahren. Rücksicht nehmen ist dabei aber nicht jedermanns Sache.

Die Route ist nur für kurze Wohnmobile zu empfehlen. Auch Reisebusse oder LKWs findet man auf der Strecke nicht. Die längsten Reisebusse sind 9-Sitzer, und die Fahrer wissen, warum sie nur mit kleinen Bussen die Straße befahren.
Wir sind die Strecke spät nachmittags und ganz früh morgens gefahren, um dem dicksten Autoverkehr zu entgehen.
Direkt vor Neist Point endet die Straße an einem kleinen Kiosk. Dort kann man direkt an der Straße parken.

Stellplatz / Besonderheit:
Es gibt keinen Stellplatz oder Campingplatz.
Übernachtet direkt an der Straße, dort ist es Nachts sehr ruhig.
Ein Dutzend Wohnmobil standen zusammen mit uns über Nacht dort. Der stetige kalte Wind verhinderte Lagerfeuerathmosphäre, das Gemeinschaftsgefühl ist trotzdem groß.
Am besten schon das Wohnmobil bei Ankunft oder am Abend in Fahrtrichtung drehen, damit man morgens nicht erst drehen muss, wenn viele PKWs ankommen. Dann ist das Verkehrschaos vorprogrammiert. Viele Mietwagenfahrer sind unfähig mit ihren geliehenen Autos zu parken. Und jeder fährt erst einmal ganz bis ans Ende, um dann drehen zu müssen und gegen den Strom sich wieder hinaus zu drängeln.


 

 

 

Top-Tip: 

Auf dem Weg zum oder vom Neist Point unbedingt bei einer Weberei anhalten.

Bei den Skye-Weavers den Parkplatz an der Hauptstraße nutzen, der kleine Parkplatz am Ende der Straße ist nur für PKWs geeignet.

Einmal auf einem Tweed-Webstuhl-Fahrrad den eigenen Schal weben und sich die Technik erklären lassen.

Hier weiterlesen: Schottland

Noch mehr Wohnmobil-Highlights?
Dann lest hier weiter: Womo-Highlights

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Die ultimative Reiseroute durch Schottland

Gerade habe ich den Artikel bei „Visit Scotland“ gefunden und mir deren ultimative Reiseroute angeschaut.
Bei gerade einmal 2 Wochen ist das ein strammes Programm, aber ich finde, unsere eigene Route hat mehr Höhepunkte und Sehenswürdigkeit und sogar noch ein paar Tage Ruhepause dazu.

Bei unserem Schottland Roadtrip mit dem Wohnmobil finden sich viele Orte, die man erst mit dem Wohnmobil richtig genießen kann. Denn oft kann man in Schottland einfach am Wegesrand die Nacht verbringen, den Sonnenunter oder -aufgang genießen, Wanderung und Radtouren starten.
Schottland mit dem Wohnmobil ist eine Reise wert!

Weiterlesen: Schottland mit dem Wohnmobil: Der Roadtrip

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Unsere wichtigsten Apps: Mit dem Wohnmobil in Schottland – Werbung

Urlaubs-Apps gibt es wie Sand am Meer. Übersetzungsprogramme, Wetterprognosen, Wanderführer, Einkaufstipps. Viele versprechen einem im Vorfeld das Blaue vom Himmel herunter, aber am Ende steckt oft nur Werbung drin.

Das sind die Apps, die wir wirklich ständig benutzt haben:

Die beste Wetter APP:

Met Office – WetterApp

Einfach aufgebaut, mit wenigen Funktionen, insbesondere die animierte „UK Maps“ hat uns immer und sehr genau gezeigt, wie das Wetter in den kommenden Stunden und am nächsten Tag wird.

Historic Scotland – Sehenswürdigkeit

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit aktuellen Terminen und Tipps. Erkennt, wo in der Nähe die nächste Sehenswürdigkeit ist.
Aufgepasst: Es sind nur die im Historic Scotland angeschlossenen Sehenswürdigkeiten vertreten.

Private Schlösser und Parks fehlen. Im Norden Schottlands gibt es ein konkurrierendes Netzwerk mit eigener App. Die Mitgliedschaft lohnt sich ab ca. 2 Wochen Aufenthalt und man spart enorm Eintrittsgelder und besucht durch die Mitgliedschaft eher einmal einen Park oder ein Schloss mehr. Sehr zu empfehlen.

Park4Night – Die Übernachtungs-Community!

In wenigen Jahren hat sich Park4Night zum Platzhirsch entwickelt. Die Community trägt ständig neue Stellplätze, Picknickorte oder sehenswerte Plätze ein. Lebt vom Mitmachen, also nicht nur nutzen, sondern auch selbst beurteilen, beschreiben und Bilder einstellen.
Mit dieser App fanden wir außergewöhnliche Übernachtunsgplätze und tolle Aussichten.

Google Maps – KartenApp

Eigentlich braucht man diese App nicht mehr beschreiben. Da wir sie aber täglich, quasi immer nutzen, nur der Tipp: Vor dem Urlaub sich Offline-Karten herunter zu laden.
Wenn dann vor Ort kein Internet verfügbar ist, hat man trotzdem seine Detailkarte dabei.
Gute Vorbereitung ist also wichtig

TomTom – Navigation Auto / Bike / Wandern

Unsere Lieblings-Navigation App.
Zwar hat unser Kennwood Naviceiver ein tolles eingebautes Navigationssystem.
Aber TomTom hatte auch in Schottland immer die Verkehrsnachrichten bereit. Zudem zeigt es die Geschwindigkeit automatisch ab der Grenze in Meilen an und warnt bei Überschreiten der Geschwindigkeit. Aufpassen muss man trotzdem. Oft ist der schnellste oder kürzeste nicht der beste Weg. Die Geräte führen einen in Schottland gerne einmal durch sehr kleine Gassen und Feldwege. Also vor Fahrtantritt genau schauen und lieber den Umweg auf einer großen Straße in Kauf nehmen.

Schottland Reisebericht:

Schottland - Wichtige Infos vor dem Start
Unsere Reiseführer - Buchempfehlung
Die TOP-Reiseziele
01 - Anreise, Jedburgh Abbey, Melrose Abbey
02 - Mit dem Kajak zum Bass Rock, Tantallon Castle, Basstölpel und Robben  
03 - Edinburgh mit dem eBike, Castle und Royal Mile
04 - Harry Potter Trail, Dean Village und die Kelpies
05 - Stirling Castle, Wallace Monument
06 - Zum Golfen nach St. Andrews
07 - Highlands und Balmoreal Castle: Die Queen ist zu Besuch
08 - Dunnotar Castle - Pennan
09 - Whiskytasting und das Schlachtfeld Culloden
10 - Dunrobin Castle und Loch Ness
11 - Delfine vom Stellplatz aus beobachten
12 - Das berühmteste Schloss: Eilean Donan Castle
13 - Hebrideninsel Skye und der Leuchtturm Neist Point
14 - Feary Pool ohne Wiederkehr
15 - Singing Sands
16 - Tobermory auf Mull
17 - PUFFINS!!!
18 - Islay - ein ganz privater Whisky Trip
19 - Clencoe,
20 - Radtour am Lake Katrine: Mit Sir Walter Scott unterwegs
21 - Calaeverock Castle, Hadrians Wall und Robin Hood
22 - Tipps
23 - Empfehlungen
24 - Reiseroute

Die wichtigsten Tipps für den Schottland Trip mit dem Womo

Unsere Schottlandtipps sind nicht die üblichen: „Hier ist es toll und da solltet ihr auch hin“.
Wir erzählen euch hier, was uns in Schottland aufgefallen ist und was wir auf unserer Wohnmobilreise als wichtig empfunden haben:

Historic Scotland - Membership

Wenn ihr länger als zwei Wochen unterwegs seid, holt euch an der ersten Sehenswürdigkeit von Historic Scotland die Jahresmitgliedschaft!

Dazu gibt es auch eine App und ihr könnt jederzeit sehen, welche Sehenswürdigkeit in der Nähe im Preis inbegriffen ist. Nach wenigen Besuchen hat sich die Mitgliedschaft schon gelohnt. Der Jahresbeitrag kostete uns £96,00 für 2 Personen - Bei Eintrittspreisen von 10-15£ pro Person bei einer Sehenswürdigkeit ist man ansonsten sehr schnell teurer.

Manche Sehenswürdigkeit ist im Privatbesitz und dementsprechend nicht im Preis enthalten. Es lohnt trotzdem.
Wir haben bei all den Sehenswürdigkeiten am Ende durch den Pass mehr als 150 Pfund gespart!

Jede Möglichkeit der Ent- und Versorgung nutzen!

Manchmal findet man tagelang dazu keine Möglichkeit.Es gibt nur sehr, sehr wenige offizielle Ent- und Versorgungsplätze in Schottland.In öffentlichen Toiletten dürfen keine Chemietoiletten entsorgt werden! Mit SOG fährt man ohne Chemie. An Campingplätzen kann man oft gegen Gebühr Ent- und Versorgen, wobei die Gebühren manchmal dem Übernachtungspreis gleich kommen! Die wichtigsten Tipps für den Schottland Trip mit dem Womo weiterlesen

Schottland – Die schönsten Ziele – Der Roadtrip –

Schottland Reisebericht:

Schottland - Wichtige Infos vor dem Start
Unsere Reiseführer - Buchempfehlung
Die TOP-Reiseziele
01 - Anreise, Jedburgh Abbey, Melrose Abbey
02 - Mit dem Kajak zum Bass Rock, Tantallon Castle, Basstölpel und Robben  
03 - Edinburgh mit dem eBike, Castle und Royal Mile
04 - Harry Potter Trail, Dean Village und die Kelpies
05 - Stirling Castle, Wallace Monument
06 - Zum Golfen nach St. Andrews
07 - Highlands und Balmoreal Castle: Die Queen ist zu Besuch
08 - Dunnotar Castle - Pennan
09 - Whiskytasting und das Schlachtfeld Culloden
10 - Dunrobin Castle und Loch Ness
11 - Delfine vom Stellplatz aus beobachten
12 - Das berühmteste Schloss: Eilean Donan Castle
13 - Hebrideninsel Skye und der Leuchtturm Neist Point
14 - Feary Pool ohne Wiederkehr
15 - Singing Sands
16 - Tobermory auf Mull
17 - PUFFINS!!!
18 - Islay - ein ganz privater Whisky Trip
19 - Clencoe,
20 - Radtour am Lake Katrine: Mit Sir Walter Scott unterwegs
21 - Calaeverock Castle, Hadrians Wall und Robin Hood
22 - Tipps
23 - Die wichtigsten APPS
24 - Reiseroute

21 Reisetage…

…haben wir in Schottland verbracht. Mit An- und Abreise waren es
3 1/2 Wochen in denen wir viel erlebt und gesehen haben. Unglaublich nette Menschen kennengelernt, einige abenteuerliche Straßen mit dem Wohnmobil bewältigt. Mit ein wenig Mut tolle Übernachtungsplätze gefunden und nicht nur die schönsten Kalender-Bilder in natura gesehen, auch Tiere aus nächster Nähe sehen dürfen, die wir sonst nur aus Tierfilmen kennen.

Schottland Reiseroute

StepMap

Schottland ist sicher mehr als nur eine Reise wert und wir sind dankbar in diesen drei Wochen keinen Regen gehabt zu haben, obwohl die Schotten uns immer wieder erzählten, dass zu Schottland der Regen einfach gehört und viele Landschaften im Regen schöner erscheinen.
Doch wir wollen nicht undankbar sein, haben aber gerne auf den Regen verzichtet.

Folgt uns doch auf unserem Roadtrip, gestartet haben wir in Newcastle und nach 3500 langen Kilometern ging es von dort auch wieder zurück nach Amsterdam.

Am besten ihr beginnt hier und arbeitet euch dann von Tag zu Tag durch unsere Reise: Jedburgh

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Und nun geht es los:

01 - Anreise, Jedburgh Abbey, Melrose Abbey
02 - Mit dem Kajak zum Bass Rock, Tantallon Castle, Basstölpel und Robben  
03 - Edinburgh mit dem eBike, Castle und Royal Mile
04 - Harry Potter Trail, Dean Village und die Kelpies
05 - Stirling Castle, Wallace Monument
06 - Zum Golfen nach St. Andrews
07 - Highlands und Balmoreal Castle: Die Queen ist zu Besuch
08 - Dunnotar Castle - Pennan
09 - Whiskytasting und das Schlachtfeld Culloden
10 - Dunrobin Castle und Loch Ness
11 - Delfine vom Stellplatz aus beobachten
12 - Das berühmteste Schloss: Eilean Donan Castle
13 - Hebrideninsel Skye und der Leuchtturm Neist Point
14 - Feary Pool ohne Wiederkehr
15 - Singing Sands
16 - Tobermory auf Mull
17 - PUFFINS!!!
18 - Islay - ein ganz privater Whisky Trip
19 - Clencoe,
20 - Radtour am Lake Katrine: Mit Sir Walter Scott unterwegs
21 - Calaeverock Castle, Hadrians Wall und Robin Hood
22 - Tipps
23 - Die wichtigsten APPS
24 - Reiseroute

21 Reisetage…

Schottland: Die Dreiecksburg und der Robin Hood Baum

Caerlaverock Castle,

das berühmte dreieckige Schloss an der Grenze zu England, sollte auf einer Schottlandreise nicht fehlen.
Wir nutzen den günstigen und perfekten Stellplatz einige hundert Meter entfernt zur Übernachtung und ent- und versorgen. Der Stellplatz bittet um einen Zuwendung übers Internet und das machen wir auch gerne.


Nach einer ruhigen Nacht am Meer starten wir morgens zum letzten Schloss unseres Urlaubs. Wir bekommen den Stempel für ‚Member“ in unseren Guide und unterhalten uns noch eine Weile mit den netten Damen am Empfang.
Wir kennen das Schloss von Kindesbeinen an: In „Robbi, Tobbi und das Fliwatüt“ gab es ein dreieckiges Schloss in Schottland. Das kann nur Caerlaverock Castle gewesen sein.
Anmutig sieht die Burg aus der Luft aus und auch in den noch stehenden Gemäuern spürt man den Geist der Jahrhunderte.

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Unweit der Burg stand eine noch ältere Anlage. Nur die Grundmauern sind übrig, doch auch hier weht ein Hauch der Geschichte.
Im Besucherzentrum läuft ein kurzer Film über die Belagerungen der Burg. Lange hielt sie stand, aber irgendwann wurden die Mauern überwunden.

Wir fahren weiter in Richtung Fähre. Newcastle könnten wir schnell auf der Autobahn erreichen, aber eine Nacht haben wir noch Zeit. So folgen wir der kleinen Straße parallel des Hadrian Wall und kommen auf diesem Weg nach England.

Die Geschichten von Robert the Bruce und William Wallace sind hier nicht mehr Gegenstand der Verehrung.
In diesem Teil von England scheint sich alles um die ersten Römer zu drehen, die nicht nur überall Forts hinterlassen haben, sondern auch den berühmten Wall, quer durch England, um sich vor den barbarischen Pikten zu schützen.

Hadrianswall

Dass dies so nicht stimmen kann, sieht man schnell, wenn man auf einem der Hügel über eine lange Strecke der Mauer schaut. So viele Römer können hier gar nicht gewacht haben, um an allen Enden einen Angriff abzuwehren.

Hadrianswall

So glauben wir viel eher der neueren Einschätzung, dass die Mauer dazu diente, den Warenverkehr zu bestimmten Übergängen zu lotsen, um Steuern erheben zu können und Schmuggel zu erschweren.
Auch ungewünschte Einwanderung sollte so unterbunden werden.

Das erinnert leider alles an heutige Zustände. Trumps Mauer und Seehofers Lager. Irgendwie scheint sich Geschichte immer zu wiederholen.

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Wir sind sehr beeindruckt von der immerhin 170km langen Mauer aus den Jahren 122-128.
Wie man zu dieser Zeit ein solches Bauwerk hier errichten konnte? Ohne Bagger, schwere Maschinen, Laster und moderne Logistik?
Offenbar waren die alten Römer zu mehr in der Lage, als wir es heute manchmal sind.

Beim Flug mit der Drohne entlang des Hadrianwalls fällt mir ein Baum auf.
Erst heute Morgen haben Nadja und ich gerade über diese  eine Filmszene gesprochen, die am Hadrianswall gedreht sein könnte, und nun ist doch tatsächlich dieser Baum direkt voraus. Wir wussten nicht einmal, dass der Film hier gedreht wurde

Robin Hood, König der Diebe. Mit Kevin Costner und Morgan Freeman.
An dieser Stelle rettet sich der Junge vor den Soldaten des Scherriffs auf den Baum und Robin Hood kämpft alleine gegen die Soldaten, während Morgan Freeman noch betet.

Nennt sich Sycamore Gap

Wir beschließen, die Nacht am Hadrianswall zu verbringen. An unserem Parkplatz ist dies verboten – ganz eindeutig sind Erklärungen am Parkautomat jedoch nicht. Irgendetwas steht von Kamera und Abfahrtszeit. Werden wir hier gescannt? Wir lesen weiter und finden einen Hinweis zu einem Stellplatz am Besucherzentrum mit dem bezeichneten Namen „The Still“ unterhalb des Hügels.
Dieser entpuppt sich dann als wahre Oase!Viele Wohnmobile könnten hier stehen. Aber wir sind ganz alleine!
Man bezahlt an einem Automaten, wenn man abfährt. Bei An- und Ausfahrt wird von einer Kamera das Nummernschild aufgenommen und das System erkennt, wie lang man auf dem Platz war. Nun kann man am Automat oder übers Internet bezahlen! Wer nicht bezahlt, bekommt nach einigen Wochen eine hohe Strafe in Rechnung gestellt.
Die Übernachtung kostet 10 Pfund – uns werden am nächsten Morgen, warum auch immer, nur 5 Pfund in Rechnung gestellt.

Der Platz ist himmlisch gelegen, sanfte Hügel tausende von bunten Blumen, Schmetterlingen, Vögeln.
Die nahegelegene Straße hört man überhaupt nicht.
So sitzen wir lange in der Abendsonne, warten auf den Sonnenuntergang.
Morgen geht es wieder nach Hause. Leider.

Schottland Reisebericht:

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13 - Hebrideninsel Skye und der Leuchtturm Neist Point
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17 - PUFFINS!!!
18 - Islay - ein ganz privater Whisky Trip
19 - Clencoe,
20 - Radtour am Lake Katrine: Mit Sir Walter Scott unterwegs
21 - Calaeverock Castle, Hadrians Wall und Robin Hood
21 - Tipps
22 - Empfehlungen
23 - Reiseroute

Schottland: Bei Sir Walter Scott

The Lady of the Lake (vertont von Schubert), Ivanhoe und natürlich Rob Roy machten Sir Walter Scott bekannt. Natürlich hat es etwas mit Heldenverehrung zu tun und die Schotten suchten  zu dieser Zeit ihre Nationalhelden.
Hier am Loch Katrine hat Sir Walter Scott einige seiner Geschichten angesiedelt und dementsprechend geliebt wird dieser See von vielen Schotten.
Auch hat Queen Viktoria ein Cottage hier, das alte Dampfschiff trägt den Namen der großen Ikone und am Ende des Sees steht tatsächlich auch noch das Haus des legendären Rob Roy. Ein Viehdieb und Clanoberhaupt, der sich gegen die Engländer behauptet – heute zum schottischen Robin Hood erkoren.
Grund genug, dass Lake Katrine zumindest bei Engländern und Schotten ein begehrtes Ausflugsziel ist. Schottland: Bei Sir Walter Scott weiterlesen

Schottland: Glencoe – Das Wunderland

Glencoe ist vielen Wanderern ein Begriff. Hunderte Trails ziehen sich durch das Hochland, viele Touristen vergessen dabei, dass sie sich quasi im Hochgebirge bewegen. Schnell kann das Wetter umschlagen und den höchsten Berg, Bidean nam Bian, einmal ohne Nebel zu sehen, soll eins der Weltwunder sein.
Wir starten sehr früh am morgen und der Nebel sitzt noch auf den Bergspitzen, die Sonne tastet sich aber langsam voran. Und so ahnen wir, wie verwunschen die Landschaft aussehen kann.
Wir fahren eine kleine Straße parallel der Hauptroute entlang. Es lohnt sich obwohl die Straße für ein Wohnmobil schon recht schmal ist. Aber da sind wir von Skye schlimmeres gewohnt.

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An einem Bach halten wir uns erfrischen uns nahe der Quelle am sauberen Wasser. Davon nehme ich doch gleich mal ein wenig mit, denn entgegen der viel verbreiteten Meinung, verdünnen die Schotten gerne einmal ihren Whisky mit Wasser. Quellwasser.

Am Clachaig Inn kommen wir (leider) wieder auf die Hauptstraße. Das Tal wird enger, die Berge höher und wir wollen an fast jeder Ecke aus dem Auto springen und die Landschaft feiern. Am „Meeting of three waters“ tun wir das dann auch, drehen dann noch einmal um, fahren zu einem weiteren Aussichtsparkplatz, können uns nicht satt sehen.

Weiter geht es zur Moorlandschaft am Loch Ba.

Das Wetter spielt wieder einmal mit. Was sollen wir erzählen? Von Libellen, die um uns herum sausen? Der Sonne, die heiß vom Himmel scheint? Von Spiegelungen weit entfernter Berge im See?

Schaut einfach selbst:

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Der Tag vergeht viel zu schnell, am Nachmittag fahren wir an Kilchurn Castle vorbei. Die Sonne hat hier wohl den Hochnebel den ganzen Tag nicht bezwungen.

Erst am späten Nachmittag, als wir am Invernary Castle ankommen, erbarmt sich die Sonne und will uns auch dieses Schloss mit seinem schönen Garten im besten Licht zeigen.

Invernary Castle

Invernary Castle ist im Privatbesitz (so nutzt uns unsere Member-Karte nichts) lohnt aber den Besuch.
Der attraktive Garten bietet biedere und wilde Teile und viele Bänke, die zum verweilen einladen.
Die Midges lassen uns zumindest im sonnigen Teil in Frieden, im eher schattigen Teil lauern sie hingegen.

Das Innere des Schlosses ermöglicht einem ein Einblick in das Familienleben des Duke of Argyll.
Viel bekannter durfte das Schloss hingegen allen Bewunderern der Serie Downtown Abbey sein. Aber auch James Bond Skyfall wurde hier gedreht.

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Gegen Abend übernachten wir auf einem Campingplatz am Loch Lomond. Doch hier sind Schwärme von Midges unterwegs und obwohl der See und Landschaft schön sind, bleiben wir lieber im Wohnmobil.
Der Campingplatz liegt wie fast alle Übernachtungsplätze am nördlichen Teil des Sees, direkt an der Straße und richtig ruhig wird es dort nicht. Vielleicht wären wir doch besser gleich zum Loch Katrine gefahren. Dort erwartet uns morgen kein geringerer als Sir Walter Scott.

Schottland Reisebericht:

Schottland - Wichtige Infos vor dem Start
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01 - Anreise, Jedburgh Abbey, Melrose Abbey
02 - Mit dem Kajak zum Bass Rock, Tantallon Castle, Basstölpel und Robben  
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21 - Tipps
22 - Empfehlungen
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