Archiv der Kategorie: Kurzurlaub

Unsere Weihnachtsmarkt Empfehlungen mit dem Wohnmobil

Sammelt ihr auch Weihnachtsmärkte?
Seit einiger Zeit fahren wir immer mal wieder bekannte und weniger bekannte Weihnachtsmärkte an.

Jeder Weihnachtsmarkt ist anders und alle sind schön.
Die besten Esskastanien gab es bislang in Augsburg und den besten Glühwein bekamen wir in Ulm.
Der außergewöhnlichste Markt war in Neu-Ulm, wobei Innsbruck an Maria-Empfängnis schon crazy ist.

Und der schönste war nicht Rothenburg oder Erfurt, für uns ist der stimmungsvollste Weihnachtsmarkt bislang in Michelstadt im Odenwald!
Hier gehts zu unseren Berichten  von uns mit dem Wohnmobil besuchten Weihnachtsmärkten:

Nördlinger Weihnachtsmarkt

Ulmer Weihnachtsmarkt

Augsburger Weihnachtsmarkt

Innsbruck Weihnachtsmarkt

Neu-Um Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt

Rothenburg ob der Tauber

Michelstädter Weihnachtsmarkt

Erfurter Weihnachtsmarkt

Empfehlenswert (aber ohne Bericht) auch Heppenheim, Frankfurt, Heusenstamm, Dreieichenhain, Seligenstadt, Waldweihnacht im Spessart (gibt es leider nicht mehr), Nürnburg, Oberstdorf, die Ronneburg, Veste Otzberg, Winterzauber Laubach und Büdingen

Keltenwelt Glauberg – Ausflugstip

Einfach. Spontan. Los.
Das ist das schöne am Wohnmobilleben.

Wir nutzen das gute Herbstwetter und packen nur das notwendigste ein. Gerade einmal 40 Kilometer fahren wir in die Wetterau. Schon lange fahren wir auf der Autobahn an den Hinweisschildern zum Museum Glauberg vorbei, Terra X hat uns auch schon vieles erzählt.
Jetzt wollen wir es mit eigenen Augen sehen.

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Schließlich sind unsere Vorfahren keine Germanen, sondern Kelten gewesen. Sofern sich das nach 2500 Jahren überhaupt noch festlegen lässt.
So brechen wir spontan nach Keltenwelt Glauberg – Ausflugstip weiterlesen

Venedig im Oktober – von wegen leer!

Sehr spontan sind wir von Kroatien nach Venedig gefahren. Das letzte Mal waren wir im Sommer vor 15 Jahren in Venedig und dachten, im Oktober ist es sicher leer und wir können einmal in Ruhe und ohne Hektik alles betrachten. Von wegen!

Zudem wollte ich noch einmal mit dem Kajak nach Venedig paddeln. Auch das war vor 15 Jahren ein Vergnügen. Dachte ich.  Aber im Alter neigt man offenbar zu Verklärungen.

So ist es wirklich im Oktober:
In Punta Sabbioni Venedig im Oktober – von wegen leer! weiterlesen

Weserbergwald: Der Reinhardswald, Saba-Tierpark und eine Nacht im Urwald

Manchmal glaubt man ja nicht, mitten in Deutschland zu sein. So vielfältig und unterschiedlich ist es doch in Deutschland. Und neben Großstädten und Metropolen, gibt es sie halt immer noch: die stillen Orte. Mit wenig Menschen und viel Ruhe.

Einer ist sicherlich der Reinhardswald. 
Die Sage erzählt, das Reinhard seine Ländereien an den Bischoff verspielt hatte und der Bischoff ihm noch eine letzte Ernte gewährte: So sähte der listige Reinhard Eicheln und konnte so noch lange Zeit auf seinem Land leben und auf die Ernte warten.

Fakt ist, man sieht die jahrhundertealte Pflege und Hege das Waldes. Dieser Landstrich wird seit langer Zeit bewirtschaftet und jeder Baum sicher geplanzt. Auch heute finden wir schnurgerade gesetzte Eichen, die komplexe Muster im Wald bilden.

Gibt es etwas schöneres, als im Wald spazieren zu gehen. Wir genießen den Geruch, allenthalben wachsen Pilze, die Sonne schickt Strahlen durch das spärlicher werdende grüne Dach.

Mitten im Waldgebiet kommen wir zum Weserbergwald: Der Reinhardswald, Saba-Tierpark und eine Nacht im Urwald weiterlesen

Weserbergland: Dornröschen lässt grüßen – Die Sababurg

Irgendein Marketing-Jeck hat  mit seiner Idee einer Märchenstraße ein neues Reiseziel etabliert. Natürlich passt da hervorragend der Rattenfänger von Hameln dazu, aber auch Dornröschen. Und die wird schon lange mit der Sababurg in Verbindung gebracht, weswegen sie auch Dornröschen­schloss genannt wird.
Ganz egal, ob das schöne Kind dort wirklich lebte oder nicht, die Sababurg gehört zum Pflichtprogramm, wenn man an der Weser entlang fährt.

Das Wetter ist traumhaft und so erkunden wir ein ganze Zeit lang die Ruine, sitzen in der Sonne, steigen auf den Turm und schauen von oben auf den nahe gelegenen Tierpark.

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Im Biergarten des Hotels der Sababurg lässt es sich in der Sonne auch länger aushalten und nach dem uns ein netter Herr noch alles Wissenswerte über die Burg erzählt hat, verlassen wir das Kleinod im Reinhartswald.
Wir entschließen spontan, auf einem der vielen Wanderparkplätze in der Umgebung zu übernachten und haben somit noch viel Zeit, um ausgiebig in den herbstlichen Wäldern zu wandern.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf jeden Fall mehr als genug!

Weserbergland: bei den Hugenotten in Bad Karlshafen

Mit offenen Mündern stehen wir am Hafenbecken in Bad Karlshafen.
Die Stadt hat schon bessere Zeiten gesehen, dass wurde uns schnell klar, die Touristenströme frührerer Zeiten ziehen dank Umgehungsstraßen und Autobahn mittlerweile an der ehemals mondänen Kurstadt vorbei. Aber am Hafenbecken bekommt man eine Vorstellung, wie es vor hundert oder zweihundert Jahren gewesen sein muss.

Aber kommen wir erst einmal an.
Erste Wahl in Bad Karlshafen ist der Campingplatz .

Wir finden einen schönen Platz auf dem Stellplatz, merken aber schnell, dass wir noch besser Weserbergland: bei den Hugenotten in Bad Karlshafen weiterlesen

Im Herbst im Weserbergland: Hann. Münden

Im Herbst einmal nicht der Sonne entgegen zu fahren, sondern bewusst die Pracht der immer bunter werdenden Wälder zu genießen. So der Plan, der uns ins Weserbergland führt.

Als Weserbergland bezeichnet man die Region rechts und links der Weser, von Hann. Münden und der Porta Westfalica haben sicher schon viele gehört. Und sei es nur auf Autobahnschildern.

Da es am Abend nicht bis Hann. Münden gereicht hat, übernachten wir am Rande eines Sportplatzes vor Bad Hersfeld.


Die kleine Stadt ist ebenfalls einen Besuch wert, da wir aber schon öfters hier waren, geht es am Samstagmorgen weiter und gegen Nachmittag kommen wir im herbstlichen Hann. Münden an.

Hann. Münden. Komischer Name. Also lassen wir uns erst einmal aufklären: Die Leute in der Gegend sagen nur Münden. Hier fließen Fulda und Werra ineinander und bilden unterhalb der Stadt den neuen Fluss Weser. Um Namensverwechslungen zu vermeiden setzte man vor langer Zeit „Hannoversch“ vor das Münden – man gehörte schließlich zum Kürfürstentum und später zum Königreich Hannover.
Im letzten Jahrhundert war das wohl offenbar zu lang und die Stadt nannte sich nun offiziell Hann. Münden. Die Einwohner selbst sagen Im Herbst im Weserbergland: Hann. Münden weiterlesen

Frankenjura – zum klettern und Seele baumeln lassen

Einer der Gründe, warum wir so gerne mit dem Wohnmobil losfahren ist, dass man verschiedene Hobbys miteinander verbinden kann. So haben wir in der Regel immer die Kajaks dabei und natürlich die Kletterausrüstung. Dann fühlen sich auch schon einmal vier Tage an, wie ein ganzer Urlaub.
Diesmal ging es ins Frankenjura. Als Übernachtungsplatz haben wir den Campingplatz in Betzenstein gewählt.

Großflächige Stellplätze ohne Schatten, nette Gastgeber, dazu günstig. Die Toiletten und die Duschen sind akzeptabel, nicht mehr die neusten, aber völlig ausreichend. Jeder Stellplatz hat seinen eigenen Wasseranschluss und Abwasserablauf. So lässt sich auch längere Zeit direkt am Platz stehen. Mit dem Rad kommt mal leicht in die Stadt, ein Freibad  und Kletterwald direkt vor der Tür. Dazu viel, sehr viel Natur und natürlich Kletterfelsen in jedem Waldstück.

Die fränkische Schweiz ist Deutschlands Frankenjura – zum klettern und Seele baumeln lassen weiterlesen

Wintertrip nach Ischgl

Das Skigebiet von Ischgl ist weltberühmt. Die Reichen und Schönen geben sich hier die Klinke in die Hand und der Apres Ski hat spätestens mit dem Ski-Schuh-Verbot Weltruhm erlangt.

Für Wohnmobilisten hingegen ist es schwer hier zu landen.
Der eine oder andere Bauer hat ein paar Parkplätze, meist gut gehütete Geheimnisse, manche Pension bietet einen Stellplatz.

Stellplatzsituation
Anschluss an die Bahnen
Ver- und Entsporgung

Seit einigen Jahren hat in Mathon ein kleiner Stellplatz geöffnet. Alles rudimentär, einfach und da es stark geregnet hatte, ziemlich matschig.
Damit kommen wir klar und freuen uns mit den gut 12 Wohnmobilen im Tal einen (erlaubten) Platz zu haben.

Der Chef erzählt uns noch, dass sein Antrag auf einen 80 Plätze Stellplatz abgelehnt wurde – sehr schade!

In der Nacht kommen wir um 1 Uhr in Ischgl völlig übermüdet an und übernachten am Parkplatz der Silvrettabahn.
Am nächsten Tag dann schon die Belehrung.
Das damit nicht zu spaßen ist, sehen wir einige Tage später:

Uns erklärt später ein netter Herr, dass das Problem die Schneeräumung ist. Wenn in der Nacht Autos dort stehen und es schneit, kann der Platz nicht vernünftig von den Wintertrip nach Ischgl weiterlesen

Tour de Weihnachtsmarkt: Daheim

Und unsere Tour de Weihnachtmarkt nähert sich dem Ende.
In 10 Tagen haben wir 7 Weihnachtsmärkte besucht und der letzte ist natürlich der schönste: Kaum 500 Meter von Zuhause, auf dem Schulhof der alten Schule findet jedes Jahr ein kleiner Weihnachtsmarkt statt. 

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Eigentlich nur Freßstände und kaum etwas zu sehen.
Und trotzdem, es ist jedes Jahr der schönste Weihnachtsmarkt.
Überall Freunde und Bekannte. Menschen, die wir lange nicht gesehen haben genauso wie andere, die wir fast jede Woche sehen.
Stunden stehen wir zusammen, der Glühwein ist wahrscheinlich von Aldi und schmeckt doch fast genauso gut, wie der Winzer-Glühwein in Ulm.
Nein, kommt nicht nach Egelsbach, ihr werdet vielleicht enttäuscht sein. Obwohl…die Egelsbacher sind in der Region fürs Feiern bekannt und auch Oageblaggte – also auswärtige – werden nach kurzer Zeit voll integriert.

Fazit: 1500 Kilometer,  10 Tage strahlend blauer Himmel, manchmal knackig kalt, dafür mollig warm im Wohnmobil. Die Technik im neuen Wohnmobil hat mitgespielt (Beschreibungen folgen) und dich sind einige Dinge aufgefallen, die wir ändern oder reparieren lassen müssen.

Die ausgesuchten Weihnachtsmärkte waren alle schön und eine Reise wert, aber daheim ist es fast noch schöner.