Archiv der Kategorie: Kurzurlaub

Fränkische Saale – unser Tip für den spontanen Wohnmobil-Trip

Ihr sucht noch ein Ziel für das Wochenende oder eine ganze Woche?
Dann können wir euch die fränkische Saale empfehlen.

Letzte Woche sind wir spontan nach Gemünden am Main gefahren, den dortigen Campingplatz kennen und schätzen wir. Dieses Jahr ging es aber zur Roßmühle. Einem Campingplatz ca. 15 km von der Mündung der Saale entfernt.

Hammelburg

Ganz in der Nähe findet sich mit Hammelburg auch unser erstes Ziel mit den Fahrrädern. Direkt am Ufer der Saale ist die Fahrt auf dem gut ausgebauten Radwegen ein Genuss. Dank unserer neuen eBike wagen wir auf dem Rückweg einen anderen Weg: steil geht es die Hänge hinauf und bei einem Blick über die fränkischen Hügel oberhalb der Saale finden wir eine Ruhe, die man sonst anderswo erst nach Tagen erlebt.
Beschaulich, ruhig und so unglaublich still – die Vögel zwitschern – kein Fluglärm, kein Autoverkehr. Wir sitzen auf einer der zahlreichen Bänke an den noch viel zahlreicheren Aussichtsplätzen und genießen: Nadja nennt das satte Grün, „Urlaub für die Augen“.

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Erst spät kommen wir wieder am Wohnmobil an.
Die eBike-Akkus laden wir über Nacht. Die EFOY sorgt für genügend Strom und dank unseres Wechselrichters sind wir auch auf dem Campingplatz autark. Die Jungs von Fraron hatten recht, als sie uns das leistungstärkere Gerät verkauften. Alles im Wohnmobil funktioniert, wie zuhause.

Die fränkische Saale lädt uns am nächsten Tag zu einer Paddeltour ein. Auf dem Wasser geht es zur Saalemündung. In Gemünden mündet die Saale in den Main (Bei dem Namen hatten wir auch nichts anderes erwartet). Dort werden wir später vom Kajakverleih der Roßmühle wieder abgeholt. Die Strecke auf der Saale ist auch für Anfänger machbar und da die Saale derzeit viel Wasser führt, braucht man gar nicht viel tun. 6 – 8 Stundenkilometer kommen auch ohne viel paddeln, dank starker Strömung zusammen. Da macht es auch nichts, dass es mittendrin mal einen kurzen Schauer gibt. Nur wenige Minuten später scheint wieder die Sonne und uns wird so warm, dass wir überlegen, noch eine Runde schwimmen zu gehen – aber dazu ist das Wasser im Mai dann doch zu kalt.
In Gemünden sitzen wir erst einmal auf dem Marktplatz und genießen eine riesige Eisportion auf dem Marktplatz. Anschließend geht’s zum Essen in der Ratsschänke. Die Bedienungen sind super, das Essen üppig, preiswert und lecker. Gerne werden wir wieder einmal vorbei kommen.

Seit einer Woche haben wir ein Dometic FanTastic Vent im Wohnmobil eingebaut. Das ist ein Dachfenster mit Ventilator, dass sich bei Regen selbstständig schließt.
Vor der Kajaktour hatten wir die Dachhaube geöffnet und als wir unterwegs vom Regenguss erwischt wurden, waren wir unsicher: Hat das System funktioniert oder haben wir jetzt eine Wasserpfütze im Wohnmobil.
Nun was soll ich sagen: Der FanTastic Vent ist offenbar wirklich fantastisch: Als wir heimkamen, war die Dachhaube geschlossen und kein Wasser im Wohnmobil. Offenbar funktioniert die Automatik! Unserem Schottlandurlaub sehen wir somit gelassen entgegen.

Am Nachmittag haben wir übrigens unseren Augen noch einmal Urlaub gegönnt. Steil geht es den Berg nach Aschenroth hinauf. Aber oben angekommen sind wir vom Ausblick begeistert. Sanfte Hügel, grüne Wiesen und Wälder. Wir sitzen noch bis zum Sonnenuntergang auf einer Bank und genießen einfach.

Wohnmobil und eBike – die ideale Verbindung

Vor ein paar Wochen haben wir uns eBikes gegönnt.
Natürlich hören wir allenthalben: Dafür seit ihr aber doch noch zu jung. Oder: Wenn wir mal nicht mehr können, kaufen wir auch welche.

In beiden Fällen, versuchen wir nicht mehr zu antworten, ja sogar weg zu hören, die Ohren auf Durchzug zu stellen. 
eBikes sind keine Rollatoren, die man erst nimmt, wenn es nicht mehr anders geht. eBikes darf man auch mit 50 schon fahren. Und natürlich auch jünger.
Viel wichtiger: Spaß muss es machen.
Und das tut es.

Jetzt lohnt sich der Einbau des Fiamma Fahrradträgers – der Lift hebt die schwereren Räder locker in die Höhe. Und auch der damals größer dimensionierte Wechselrichter tut treu beim Laden seine Dienste. Einzig die Solaranlage hätte größer sein dürfen – dafür ist jetzt die EFOY Gold wert: Dank ihr haben wir immer ausreichend Strom! Die Technik passt also schon einmal.

Diese Bericht soll euch Mut machen: 
Es geht nicht mehr so, wie früher? Der Job lässt auch nicht mehr Training zu? Die Familie will auch ihre Zeit.
Verzichten? Warum. Ihr lebt jetzt und hier und heute.
Also hört nicht auf die Sprüche anderer. Macht es einfach und geniest jeden Tag Wohnmobil und eBike – die ideale Verbindung weiterlesen

Unsere Weihnachtsmarkt Empfehlungen mit dem Wohnmobil

Sammelt ihr auch Weihnachtsmärkte?
Seit einiger Zeit fahren wir immer mal wieder bekannte und weniger bekannte Weihnachtsmärkte an.

Jeder Weihnachtsmarkt ist anders und alle sind schön.
Die besten Esskastanien gab es bislang in Augsburg und den besten Glühwein bekamen wir in Ulm.
Der außergewöhnlichste Markt war in Neu-Ulm, wobei Innsbruck an Maria-Empfängnis schon crazy ist.

Und der schönste war nicht Rothenburg oder Erfurt, für uns ist der stimmungsvollste Weihnachtsmarkt bislang in Michelstadt im Odenwald!
Hier gehts zu unseren Berichten  von uns mit dem Wohnmobil besuchten Weihnachtsmärkten:

Nördlinger Weihnachtsmarkt

Ulmer Weihnachtsmarkt

Augsburger Weihnachtsmarkt

Innsbruck Weihnachtsmarkt

Neu-Um Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt

Rothenburg ob der Tauber

Michelstädter Weihnachtsmarkt

Erfurter Weihnachtsmarkt

Empfehlenswert (aber ohne Bericht) auch Heppenheim, Frankfurt, Heusenstamm, Dreieichenhain, Seligenstadt, Waldweihnacht im Spessart (gibt es leider nicht mehr), Nürnburg, Oberstdorf, die Ronneburg, Veste Otzberg, Winterzauber Laubach und Büdingen

Keltenwelt Glauberg – Ausflugstip

Einfach. Spontan. Los.
Das ist das schöne am Wohnmobilleben.

Wir nutzen das gute Herbstwetter und packen nur das notwendigste ein. Gerade einmal 40 Kilometer fahren wir in die Wetterau. Schon lange fahren wir auf der Autobahn an den Hinweisschildern zum Museum Glauberg vorbei, Terra X hat uns auch schon vieles erzählt.
Jetzt wollen wir es mit eigenen Augen sehen.

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Schließlich sind unsere Vorfahren keine Germanen, sondern Kelten gewesen. Sofern sich das nach 2500 Jahren überhaupt noch festlegen lässt.
So brechen wir spontan nach Keltenwelt Glauberg – Ausflugstip weiterlesen

Venedig im Oktober – von wegen leer!

Sehr spontan sind wir von Kroatien nach Venedig gefahren. Das letzte Mal waren wir im Sommer vor 15 Jahren in Venedig und dachten, im Oktober ist es sicher leer und wir können einmal in Ruhe und ohne Hektik alles betrachten. Von wegen!

Zudem wollte ich noch einmal mit dem Kajak nach Venedig paddeln. Auch das war vor 15 Jahren ein Vergnügen. Dachte ich.  Aber im Alter neigt man offenbar zu Verklärungen.

So ist es wirklich im Oktober:
In Punta Sabbioni Venedig im Oktober – von wegen leer! weiterlesen

Weserbergwald: Der Reinhardswald, Saba-Tierpark und eine Nacht im Urwald

Manchmal glaubt man ja nicht, mitten in Deutschland zu sein. So vielfältig und unterschiedlich ist es doch in Deutschland. Und neben Großstädten und Metropolen, gibt es sie halt immer noch: die stillen Orte. Mit wenig Menschen und viel Ruhe.

Einer ist sicherlich der Reinhardswald. 
Die Sage erzählt, das Reinhard seine Ländereien an den Bischoff verspielt hatte und der Bischoff ihm noch eine letzte Ernte gewährte: So sähte der listige Reinhard Eicheln und konnte so noch lange Zeit auf seinem Land leben und auf die Ernte warten.

Fakt ist, man sieht die jahrhundertealte Pflege und Hege das Waldes. Dieser Landstrich wird seit langer Zeit bewirtschaftet und jeder Baum sicher geplanzt. Auch heute finden wir schnurgerade gesetzte Eichen, die komplexe Muster im Wald bilden.

Gibt es etwas schöneres, als im Wald spazieren zu gehen. Wir genießen den Geruch, allenthalben wachsen Pilze, die Sonne schickt Strahlen durch das spärlicher werdende grüne Dach.

Mitten im Waldgebiet kommen wir zum Weserbergwald: Der Reinhardswald, Saba-Tierpark und eine Nacht im Urwald weiterlesen

Weserbergland: Dornröschen lässt grüßen – Die Sababurg

Irgendein Marketing-Jeck hat  mit seiner Idee einer Märchenstraße ein neues Reiseziel etabliert. Natürlich passt da hervorragend der Rattenfänger von Hameln dazu, aber auch Dornröschen. Und die wird schon lange mit der Sababurg in Verbindung gebracht, weswegen sie auch Dornröschen­schloss genannt wird.
Ganz egal, ob das schöne Kind dort wirklich lebte oder nicht, die Sababurg gehört zum Pflichtprogramm, wenn man an der Weser entlang fährt.

Das Wetter ist traumhaft und so erkunden wir ein ganze Zeit lang die Ruine, sitzen in der Sonne, steigen auf den Turm und schauen von oben auf den nahe gelegenen Tierpark.

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Im Biergarten des Hotels der Sababurg lässt es sich in der Sonne auch länger aushalten und nach dem uns ein netter Herr noch alles Wissenswerte über die Burg erzählt hat, verlassen wir das Kleinod im Reinhartswald.
Wir entschließen spontan, auf einem der vielen Wanderparkplätze in der Umgebung zu übernachten und haben somit noch viel Zeit, um ausgiebig in den herbstlichen Wäldern zu wandern.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf jeden Fall mehr als genug!

Weserbergland: bei den Hugenotten in Bad Karlshafen

Mit offenen Mündern stehen wir am Hafenbecken in Bad Karlshafen.
Die Stadt hat schon bessere Zeiten gesehen, dass wurde uns schnell klar, die Touristenströme frührerer Zeiten ziehen dank Umgehungsstraßen und Autobahn mittlerweile an der ehemals mondänen Kurstadt vorbei. Aber am Hafenbecken bekommt man eine Vorstellung, wie es vor hundert oder zweihundert Jahren gewesen sein muss.

Aber kommen wir erst einmal an.
Erste Wahl in Bad Karlshafen ist der Campingplatz .

Wir finden einen schönen Platz auf dem Stellplatz, merken aber schnell, dass wir noch besser Weserbergland: bei den Hugenotten in Bad Karlshafen weiterlesen

Im Herbst im Weserbergland: Hann. Münden

Im Herbst einmal nicht der Sonne entgegen zu fahren, sondern bewusst die Pracht der immer bunter werdenden Wälder zu genießen. So der Plan, der uns ins Weserbergland führt.

Als Weserbergland bezeichnet man die Region rechts und links der Weser, von Hann. Münden und der Porta Westfalica haben sicher schon viele gehört. Und sei es nur auf Autobahnschildern.

Da es am Abend nicht bis Hann. Münden gereicht hat, übernachten wir am Rande eines Sportplatzes vor Bad Hersfeld.


Die kleine Stadt ist ebenfalls einen Besuch wert, da wir aber schon öfters hier waren, geht es am Samstagmorgen weiter und gegen Nachmittag kommen wir im herbstlichen Hann. Münden an.

Hann. Münden. Komischer Name. Also lassen wir uns erst einmal aufklären: Die Leute in der Gegend sagen nur Münden. Hier fließen Fulda und Werra ineinander und bilden unterhalb der Stadt den neuen Fluss Weser. Um Namensverwechslungen zu vermeiden setzte man vor langer Zeit „Hannoversch“ vor das Münden – man gehörte schließlich zum Kürfürstentum und später zum Königreich Hannover.
Im letzten Jahrhundert war das wohl offenbar zu lang und die Stadt nannte sich nun offiziell Hann. Münden. Die Einwohner selbst sagen Im Herbst im Weserbergland: Hann. Münden weiterlesen

Frankenjura – zum klettern und Seele baumeln lassen

Einer der Gründe, warum wir so gerne mit dem Wohnmobil losfahren ist, dass man verschiedene Hobbys miteinander verbinden kann. So haben wir in der Regel immer die Kajaks dabei und natürlich die Kletterausrüstung. Dann fühlen sich auch schon einmal vier Tage an, wie ein ganzer Urlaub.
Diesmal ging es ins Frankenjura. Als Übernachtungsplatz haben wir den Campingplatz in Betzenstein gewählt.

Großflächige Stellplätze ohne Schatten, nette Gastgeber, dazu günstig. Die Toiletten und die Duschen sind akzeptabel, nicht mehr die neusten, aber völlig ausreichend. Jeder Stellplatz hat seinen eigenen Wasseranschluss und Abwasserablauf. So lässt sich auch längere Zeit direkt am Platz stehen. Mit dem Rad kommt mal leicht in die Stadt, ein Freibad  und Kletterwald direkt vor der Tür. Dazu viel, sehr viel Natur und natürlich Kletterfelsen in jedem Waldstück.

Die fränkische Schweiz ist Deutschlands Frankenjura – zum klettern und Seele baumeln lassen weiterlesen