Schottland Roadtrip: Was man wissen sollte – Fähren, Straßen, Linksverkehr, Spiegel behalten und mehr

Bevor die erste Fähre ablegt, gibt es einiges zu wissen. Nicht alles davon steht in den üblichen Reiseführern – manches haben wir auf die harte Tour gelernt. Hier sind unsere gesammelten Erfahrungen aus 44 Tagen Schottland.

Die Fähren – frühzeitig buchen, flexibel bleiben

Wer nach Schottland fährt und auf die Inseln will, kommt an CalMac nicht vorbei. Caledonian MacBrayne betreibt praktisch alle Fährverbindungen zu den schottischen Inseln – von der großen Überfahrt nach Lewis bis zur kleinen Verbindung zwischen den Hebriden. Und CalMac-Fähren können voll werden. Sehr voll.

Caledonian MacBrayne

Unsere Empfehlung: So früh buchen, wie es geht. Wir haben rund fünf Monate vor der Reise gebucht – und das war knapp genug, um unsere Wunschtermine noch zu bekommen.

Wer noch früher plant, kann sparen: DFDS bietet regelmäßig Aktionspreise an. Am Valentinstag 2025 – ein Jahr vor unserer Reise – gab es Angebote, die bis zu 50 % günstiger waren als die Preise fünf Monate vor Abreise.

Einfahrt nach Newcastle

Wichtig beim Buchen: DFDS bietet unterschiedliche Tarife an – günstigere mit festen Konditionen und teurere mit der Möglichkeit zur Umbuchung. Wer den Reisetermin noch nicht sicher hat, sollte den umbuchbaren Tarif wählen. Umbuchungen sind möglich, können aber Preisdifferenzen kosten – und bleiben trotzdem deutlich günstiger, als einen nicht umbuchbaren Tarif zu verlieren. Da man oft mehr als ein Jahr im Voraus bucht und sich Pläne ändern können, ist die Flexibilität ihren Aufpreis wert.

ℹ️ Infobox: CalMac – Fähren zu den schottischen Inseln

Orkney und Äußere Hebriden unbedingt vorbuchen. Auf unserer Fähre nach Orkney war kein Platz mehr für Fahrzeuge – wir hatten rechtzeitig gebucht, andere nicht und mussten auf die nächste warten. Auf der Rückfahrt hätte man spontan mitfahren können. Es hängt also vom Glück ab. Wer auf Nummer sicher gehen will: vorab buchen.

Mull über Lochaline: Es kursiert im Internet die falsche Information, dass man für Fähren nach Mull einen Campingplatznachweis brauche. Das ist nicht richtig. Die großen Fähren ab Oban nach Craignure oder nach Tobermory sind im Sommer tatsächlich oft ausgebucht und sollten vorab gebucht werden. Die Fähre Lochaline–Fishnish hingegen fährt im 15-Minuten-Takt. Hier kommt man problemlos mit Anstehen auf die Insel – und niemand fragt nach einer Campingplatz-Reservierung. Ob man auf Mull dann auch übernachten kann, erzählen wir im passenden Artikel.

Tipp: Groben Termin früh sichern, umbuchbaren Tarif wählen, und bei DFDS-Aktionen (Valentinstag, Black Friday) die Augen offen halten.

Die Anreise – Fähre oder Landweg?

Option 1: Dover–Calais oder Dünkirchen – Klassische Überfahrten, vergleichsweise günstig, dafür folgen gut 1.000 Kilometer durch England bis zur schottischen Grenze. Mindestens zwei Fahrtage, Maut, Stadtverkehr – verlorene Urlaubstage.

Option 2: Amsterdam–Newcastle (DFDS) – Diese Route haben wir gewählt. Abends in Amsterdam an Bord, morgens in Newcastle – und man ist bereits in Nordengland. Die Fähre ist deutlich teurer, aber man spart Fahrtage, Kraftstoff und Nerven.

ℹ️  Infobox: Anreise nach Schottland

Route

Preis Fähre

Strecke bis Schottland

Zeitaufwand

Dover–Calais / Dünkirchen

günstiger

~1.000 km

2+ Fahrtage

Amsterdam–Newcastle (DFDS)

deutlich teurer

~200 km

1 kurzer Fahrtag

Wer Zeit hat und Kosten sparen möchte: Landweg. Wer die Zeit lieber in Schottland verbringt: Amsterdam–Newcastle.

Linksverkehr, enge Straßen und der rechte Spiegel

 

Die meisten, denen wir von Schottland vorschwärmen, graut es vor dem Linksverkehr. Noch dazu sitzen wir Festlandeuropäer auf der „falschen“ Seite: Der entgegenkommende Verkehr fährt gefühlt direkt auf den Beifahrer zu. Nadja zuckt bis heute zusammen, wenn ein LKW entgegenkommt. Dabei ist Linksfahren gar nicht so schwierig – man muss sich nur trauen, konsequent links zu bleiben.

zur Sicherheit mit Klebeband den Gegenverkehr warnen
Sieht man sehr häufig: Abgeschlagene Spiegel

ℹ️ Infobox: Linksverkehr – was wirklich wichtig ist

 

  • Besonders kritisch: Kreuzungen und Kreisverkehre. An Kreisverkehren kommt der Verkehr von rechts – das muss man aktiv denken, nicht nur wissen.
  • Den Tempomat erst einsetzen, wenn man sich wirklich sicher ist. Auf ruhigen Straßen schaltet das Gehirn sonst zu schnell in den Autopiloten.
  • Jeden Morgen vor dem Start laut „LINKS“ sagen – und den Partner oder die Partnerin bitten, immer wieder daran zu erinnern.
  • Nach der Rückkehr nach Deutschland aufpassen: Man gewöhnt sich tatsächlich ans Linksfahren.
  • Beim Verlassen der Fähre: Einem LKW in eurer Fahrtrichtung hinterherhängen. Solange er fährt, einfach folgen – die ersten Kreisverkehre passiert man so fast automatisch richtig.

Wer in Großbritannien mit einem Kastenwagen oder Wohnmobil unterwegs ist, dem fällt schnell etwas auf: Unglaublich viele Fahrzeuge haben einen fehlenden oder zerstörten rechten Außenspiegel. Das ist kein Zufall. Im Linksverkehr neigen Festlandeuropäer auf engen Straßen dazu, zu weit in die Mitte zu fahren – und zwei Kastenwagen, die sich so begegnen, touchieren sich genau an den inneren, rechten Spiegeln. Das haben wir 2018 selbst erlebt. Es passiert übrigens nicht nur Touristen.

Die Straßen sind dazu oft sehr eng: gesäumt von Steinmauern und hohen Hecken, aus denen Äste über den Lack kratzen. Dieses kreischende Quietschen ist ein Geräusch, mit dem man sich arrangieren muss. Wer ein älteres Fahrzeug fährt, ist entspannter. Wir haben Camper getroffen, die sich bei jedem Kratzer aufgeregt haben – verständlich, auf Dauer aber zermürbend.

 

Unsere Lösung seit 2018: Auffällige Klebestreifen auf dem rechten Spiegel. Klingt seltsam, funktioniert aber zuverlässig. Entgegenkommende Fahrer reagieren erkennbar darauf und weichen früher aus. In Cornwall 2018 hat uns das den Spiegel gerettet, dieses Jahr in Schottland ebenfalls. Zusätzlich lohnt sich eine Spiegelschutzhülle aus dem Campingbedarf.

Auf Nummer sicher:
Wir packen den Spiegel in eine Schutzhülle und „verschönern“ ihn mit auffälligen Klebestreifen (ALDI).
Der Gegenverkehr reagiert erkennbar darauf.
In Schottland hatten wir nach wenigen Tagen einen kaputten Spiegel – durch diese Maßnahme in Cornwall nicht.
Zu kaufen im Campingbedarf

ℹ️ Infobox: Tipps für enge Straßen

  • LANGSAM FAHREN – und den Hintermann regelmäßig vorbei lassen. Gerade Handwerker oder Anwohner danken es euch, drängeln dann nicht und ihr fahr entspannt weiter!
  • Rechten Spiegel schützen: Spiegelschutzhülle + auffällige Klebestreifen –
    entgegenkommende Fahrer weichen früher aus.
  • Hecken und Mauern: Auf engen Straßen kratzen Äste am Fahrzeug – normal und
    unvermeidbar. Langsam fahren hilft.
  • Wo ein Reisebus fährt, kommt ihr auch durch – ein guter Gradmesser für
    die tatsächliche Durchfahrtbreite. Aufgepasst: Manche „Reisebusse“ sind nur große Kastenwagen.
  • Auch wenn 60 mph angeschrieben ist: Auf engen Landstraßen kommt man selten über
    30–40 mph. Die Straße entscheidet, nicht das Schild.
  • Single Track Road – meist fährt man im Schnitt nicht schneller wie 20 mph, 30 sind schon zu schnell – auf Harris brauchten wir für 8 Meilen eine Stunde (!)
Single Track Road

Single Track Roads – eine eigene Welt

Ein Großteil der schottischen Inselstraßen sind eingleisige Straßen: eine Fahrspur für beide Richtungen. Das klingt dramatischer als es ist – wenn man die Regeln kennt. Alle paar hundert Meter gibt es auf der einen oder anderen Seite Ausweichbuchten.

ℹ️ Infobox: Single Track Roads – richtiges Verhalten

 

  • Passing Places (Ausweichbuchten) sind am Straßenrand markiert. Wer eine Bucht auf seiner Seite hat, hält an und lässt entgegenkommende Fahrzeuge vorbei. Wer von hinten überholt werden möchte, fährt bis zur nächsten Bucht vor und hält an.
  • Nie in einer Ausweichbucht parken oder picknicken – sie sind Verkehrsinfrastruktur, keine Rastplätze.
  • Vor unübersichtlichen Kurven: Tempo rausnehmen, rechts halten, langsam fahren und sich vortasten: Der Beifahrer sieht den Gegenverkehr meist zuerst – der Gegenverkehr kommt manchmal schnell und bremst hart ab – die Schotten sind das gewohnt. Wir nicht!
  • Konvois: Wer in einer Kolonne fährt, muss Abstand halten. Kommt Gegenverkehr, muss er sich zwischen die Fahrzeuge einfädeln können – enge Kolonnen blockieren die Ausweichbuchten für alle.
  • Tempo: Geduld ist die wichtigste Tugend. 20 mph Schnitt ist bei wenig Gegenverkehr normal. Auf Harris haben wir für 8 Meilen zu einem Strand eine ganze Stunde gebraucht. Reisezeiten auf Inseln immer großzügig kalkulieren.

Auch auf normalen Landstraßen und beim NC500 gilt:
Tempolimits in Großbritannien werden in Meilen pro Stunde angegeben.
Innerorts meist 30 mph (~48 km/h), an Schulen oder belebten Straßen meist nur 20 mph,
auf Landstraßen 60 mph (~97 km/h),
auf der Autobahn 70 mph (~113 km/h).
In der Praxis kommt man auf Inselstraßen selten über 35 mph Schnitt – die Straße gibt das Tempo vor, nicht das Schild.

Tipp: Im Navi wird meist die Geschwindigkeit in mph angezeigt (ggfls. Einstellung ändern) – Google und TomTom stellen automatisch um und warnen bei Überschreitung. Sehr wichtig in Städten mit 20 mph, da uns das oft langsam erscheint, aber gerne geblitzt wird.

Der North Coast 500

Der North Coast 500 ist Schottlands bekannteste Panoramaroute – 500 Meilen entlang der Nordküste des Hochlands, von Inverness im Uhrzeigersinn über die Nord- und Westküste zurück. Spektakuläre Landschaft, einsame Buchten, Whisky-Destillerien und mittelalterliche Ruinen. Inzwischen aber auch eine echte Touristenroute: Im Sommer kann es an den bekannten Aussichtspunkten und Campingplätzen voll werden. Frühzeitig planen und nicht alle auf denselben Abschnitt zur selben Zeit drängen.

Die NC500 führt zu spektakulären Orten
Die North Coast 500 (NC500) ist eine ca. 830 km (516 Meilen) lange Panoramastraße im Norden Schottlands

Donation-Stellplätze:

Campingplätze – buchen oder nicht?

Die offizielle Empfehlung lautet: frühzeitig buchen. Wir haben das einmal gemacht – und es war nicht notwendig. Wenn ein Platz belegt war, gab es meist eine Alternative in der Nähe.

Was man jedoch wissen sollte: In Schottland gibt es das System der Donation-Stellplätze – Übernachtungsplätze in traumhafter Lage, die offiziell kostenlos, aber nicht wirklich gratis sind. Manchmal für ein Fahrzeug, manchmal für viele gleichzeitig gedacht. Es wird erwartet, dass man zahlt – bar in eine Box oder per PayPal. Und das zu Recht: Wer sich drückt, schadet allen Nachfolgenden. Entweder werden diese Plätze gesperrt, oder die Preise steigen so stark, dass aus dem Schnäppchen ein teurer Stellplatz wird. Wir haben immer gezahlt.

 

Klassische Campingplätze haben wir nur viermal genutzt. Der Rest war Wildstehen – aber immer so, dass wir niemanden störten, und nur dort, wo kein Schild ein Verbot signalisierte.

Ausgebucht - in UK sind die Plätze mit reichlich Platz gesegnet...

Infrastruktur auf den Inseln: Erstaunlich gut

Auf den schottischen Inseln gibt es an vielen Aussichts- und Rastplätzen Toilettenhäuschen und sogar Wasserhähne. Für Wohnmobilisten Gold wert. Mülleimer dagegen kaum. Das Motto: Nimm deinen Müll mit. Und die Schotten halten sich daran – nirgendwo haben wir achtlos weggeworfene Zigarettenkippen oder Abfall gesehen. Peinlich sauber im Vergleich zu vielen deutschen Rastanlagen.

Kraftstoff – die eiserne Regel

Im Norden Schottlands und auf den Inseln können Tankstellen weit auseinanderliegen, geschlossen sein oder schlicht mal keinen Diesel haben. Uns ist es vor Ullapool passiert: die nächste verfügbare Tankstelle verlangte fast den doppelten Preis. Wer wartet, bis die Warnleuchte angeht, kann in ernste Schwierigkeiten geraten.

ℹ️ Infobox: Kraftstoff und LPG

Eiserne Regel: Ist der Tank halb leer, wird getankt. Auf den Inseln gilt das noch mehr – immer mit vollem Tank von der Fähre fahren.

 

LPG: Tankstellen gibt es in Schottland regelmäßig, aber im hohen Norden werden die Abstände größer. Vorab über die myLPG.eu App Stationen entlang der Route suchen. Gasflaschen auffüllen ist möglich, aber nicht überall – wer mit deutschen oder österreichischen Flaschen unterwegs ist: Adapter mitbringen und Stationen vorher heraussuchen. Auf einzelnen Inseln gibt es keine LPG-Versorgung.

Das Wetter: Typisch schottisch

An einem einzigen Tag kann man Sonne, Regen, Sturm, Niesel und nochmal Sonne erleben. In den ersten Tagen froren wir bei 12 Grad erbärmlich. Sechs Wochen später liefen wir bei 14 Grad im T-Shirt herum, und als die Sonne schien und kein Wind wehte, kam sogar die kurze Hose raus. Es ist weniger eine Frage der Temperatur als der Gewöhnung.

Die weißen Sandstrände der Hebriden sind real, wunderschön und das Wasser tatsächlich türkisfarben und glasklar. Wer schwimmen will: Die Schotten tun es – viele im Neoprenanzug, meist die älteren Frauen nur im Badeanzug. Wir haben es bewundert.

Ziel erreicht: einmal schwimmen auf den Äußeren Hebriden

Was das kostet – eine ehrliche Einschätzung

Schottland ist kein günstiges Reiseziel. Supermarktpreise liegen oft spürbar über deutschem Niveau. Die CalMac-Fähren sind nicht billig – für Wohnmobile kommen schnell dreistellige Beträge pro Überfahrt zusammen.

Whisky kostet in Schottland mehr als in Deutschland – entgegen aller Erwartungen. Ein Laphroaig 10 Jahre etwa ist in Deutschland für rund 35 Euro zu haben, im Sonderangebot manchmal für 29,90 Euro. In Schottland zahlt man in regulären Läden 41–45 Pfund, das sind 47–52 Euro. Auf den Fähren gibt es Spezialabfüllungen mit eigenen Nummern – ein cleverer Trick, der Preisvergleiche mit Supermarkt oder Internet unmöglich macht. Finger weg, wenn man nicht genau weiß, was man kauft.

ℹ️ Infobox: Preistipp Tesco Familienkarte

Beim Supermarkt Tesco gibt es für viele Waren – auch teure wie Whisky – erhebliche Rabatte für Inhaber der Tesco Clubcard (Familienkarte). Diese Karte bekommt man als Ausländer nicht. 

Eine Verkäuferin hat das Problem für uns gelöst: Sie fragte die Frau vor uns in der Schlange, und die gab ihre Clubcard. Wir zahlten weniger, die Frau bekam Bonuspunkte gutgeschrieben. Ein echtes Win-Win. Nadja hat das danach oft so gemacht – vor der Kasse kurz ansprechen, und niemand hat je abgelehnt. Die Ersparnis: bis zu 30 % auf markierte Aktionsartikel.

Die Schotten selbst

Die Schotten sind außergewöhnlich offen und gesprächig. Kein kurzes Nicken am Tresen, sondern ein echtes Gespräch. Ja, manche sind nicht begeistert von Campern – aus nachvollziehbaren Gründen, wenn man sieht, was schwarze Schafe hinterlassen. Wir haben versucht zu zeigen, dass nicht alle Wohnmobilisten so sind. Das hat fast immer funktioniert.

Kaum stehen wir in Stornoway einmal kurz am Wegrand, spricht uns der nette alte Mann an und fragt, ob er uns weiterhelfen kann. Ein tolles Gespräch schließt sich an, denn er spricht Deutsch und war als Dolmetscher bei der Army

Im nächsten Teil: Die Überfahrt von Amsterdam nach Newcastle und die ersten Kilometer auf schottischem Boden.


 

Alle Angaben basieren auf unseren Erfahrungen im Frühjahr/Frühsommer 2026. Preise und Anbieter können sich ändern – vor der Reise immer aktuell prüfen.

Inhaltsverzeichnis:

2026-05-26_14-31-52_Schottland - Lewis Callanisch Stones__T5A3654-Bearbeitet-3840

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Titel

Themen

1

Die Planung – Route, eVisum und die erste Falle

Reiseidee, Zahlen, eVisum, ETA-Falle

2

Was man wissen sollte – Fähren, Straßen, Diesel und mehr

CalMac, Anreise, Campingplätze, Linksverkehr, Single Track, NC500, Diesel, LPG, Tesco

3

Anreise: Amsterdam – Newcastle – Schottland

DFDS-Überfahrt, erste Kilometer, Jedburgh, Rosslyn und die Kelpies

4

Lallybroch, Inverness und Delfine im Cromarty Firth

Outlander, Midhope Castle, Inverness, Nigg, Cromarty

5

Ein Märchenschloss, Papageientaucher im Kajak und das Ende der Welt

Dunrobin Castle, NC500, Latheronwheel, Whaligoe Steps, John O’Groats

6

Das Schloss, das Queen Mum rettete und Duncansby Stacks im Sturm

Castle of Mey, Duncansby Stacks, Puffins, Gills Bay

7

Die Orkneys: Wo Steinzeit-Wunder und Wikinger-Erbe auf überwältigende Natur treffen

Ankunft, Bob Evans, Churchill Barriers, Italian Chapel, Ring of Brodgar, Yesnaby

8

Zeitsprung 5.000 Jahr zurück: Orkney war ein Hotspot

Skara Brae, Skaill House, Maeshowe, Ness of Brodgar, Unstan, Stenness, Marwick Head, Brough of Birsay

9

Kirkwall: Wikingerfürsten, ein gemordeter Heiliger und zwei Flaschen Whisky

Broch of Gurness, St. Magnus Cathedral, Earl’s Palace, Highland Park Destillerie

10

Panik am Old Man of Hoy

Stromness, Franklin, Sturm, eBike gegen den Wind, Rucksack weg, Dwarfie Stane

11

Kühlschrank kaputt – und nun?

Thetford N3112, Notkühlschrank, Plastikkiste, Kompressor vs. Absorber

12

NC500 – Traumstraße hoch im Norden

Deerness, Dunnet Head, Flow Country, Smoo Cave, Handa Island, Scourie

13

Hirsche im Nebel, Kylesku und millionen Jahre alte Urlandschaften

Kylesku Bridge, Rotwild, Geopark, Lochinver, Ardvreck Castle, Stac Pollaidh

14

Willkommen auf Lewis

Ceilidh Place, Fähre, Stornoway, Schlager-Opa, Honesty Box, Garry Beach, Bridge to Nowhere

15

Die Mutter aller Steinkreise – Callanish Standing Stones

Callanish Standing Stones, Lewisian Gneiss, Ausrichtung Sonne/Mond, Eilean Fraoich

16

Black Houses – Leben wie im Mittelalter? Das war noch 1976 so!

Arnol Blackhouse, Gearrannan, Whalebone Arch, Norse Mill, Harris-Tweed-Weber

17

Butt of Lews – der nördlichste Punkt und eine unglaubliche Geschichte

Butt of Lewis, Eoropie Beach, Clach an Trushal, Zeitzeugin aus dem Blackhouse

18

Sea Stacks – Ursula, die einsame Wanderin und Nebel überall

Mangersta Sea Stacks, Dun Carloway, Ursula, Bosta Beach, Huisinis

19

Eine gefährliche Kajaktour, eine gefährliche Wanderung

Kajak Huisinis, Secret Beach, Traigh Mheilein, Highland Cattle

20

Der Anzug, der nicht passte, und die Rückkehr nach Harris

Tarbert, Isle of Harris Distillery, Stornoway, Harris Tweed Hebrides, Luskentyre

21

Der beste Strand Großbritanniens – ganz allein für uns

Luskentyre, weißes Pferd, Honesty-Hütte, Kajak Taransay, Machair, Tourismus-Gespräch

22

Demnächst: Golden Road und St. Clement’s Church

 
Bild von Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

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6 Kommentare

  1. Sehr gut und realistisch beschrieben mit vielen guten Tipps. Ab 4 Wochen wird die Fahrt viel entspannter und 40 Tage ist dann ein Genuss Trip! Freue mich auf die Fortsetzung!

  2. Wir sind vor 2 Wochen von unserer 10-wöchigen Irland- Schottlandreise zurück gekommen und sehnen uns nach schottischen Temperaturen.
    Alles so, wie du es beschreibst. Etwas schwierig für Landeier die 3-spurigen Kreisverkehre, aber wenn man es begriffen hat, klappt es perfekt.
    Angenehm ist die rücksichtsvolle und ruhige Fahrweise der Schotten, da können wir uns eine Scheibe abschneiden, ebenfalls von der Freundlichkeit des Personals in Pubs und Restaurants.
    Ich freue mich auf die Fortsetzung deines Berichtes.

    1. Genau so ist es:
      Erste Frage der Bedienung im Pub: Woher kommt ihr, zweite, wie gefällts euch und dann kommen Tipps und man unterhält sich über Gott und die Welt.

  3. Hallo Jürgen,

    vielleicht habe ich es überlesen, dann bitte ignorieren.
    Ansonsten:
    Auf dem Landweg auf jeden Fall an die Registrierung der Fahrzeugs in der London Ultra Low Emission Zone (ULEZ) und Low Emission Zone (LEZ) denken.
    Das kann sonst schon auf dem Londoner Autobahnring teuer werden.

    Liebe Grüße und danke für Deine Videos und Artilel.

    Toemmel (Thomas)

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