Uttakleiv – Lofoten/Norwegen: WOHNMOBIL – HIGHLIGHT

Unser Wohnmobil Urlaubs-Tip:

Uttakleiv

Norwegen / Lofoten

Durch den Tunnel zum Glück!
In einem sehr alten Reiseführer fanden wir den Traumplatz auf den Lofoten noch. Kein aktueller Führer nennt ihn. Und so stehen wir vor einer Felswand, ein dunkler Tunnel führt in den Berg und wir haben keine Ahnung, was uns erwartet. Der Tunnel sieht schmal aus und sehr lang. Hoffentlich kommt kein Gegenverkehr.

So war der erste Trip nach Uttakleiv. Und was wir fanden reicht für einen ganzen Urlaub aus.

Strand, Felsenküste, Brandung, Robben, Wanderungen, Weite und die Mitternachtssonne.
 
Der Stellplatz reicht für einige Wohnmobile, bezahlt wird in einen Kasten an einem Zaun. Hier gibt es noch Vertrauen und wir bezahlen gerne. 

Ein Weg führt um eine Halbinsel herum, aber aufgepasst, zwar ist der Weg auch für Autos oder auch Lastwagen passierbar, doch er wird mehrfach durch Schranken versperrt. Also nutzt ihn zu einer ausgedehnten Wanderung, aber lasst eure Wohnmobile in Uttalkleiv.
In der Nähe gibt es einige Gipfel, die man auch besteigen kann, aber dafür sollte ihr trockenes Wetter haben, denn die Hänge sind so steil, dass man bei Nässe leicht ins rutschen kommt.

Mit dem Kajak lassen sich von hier ausgedehnte Touren fahren (Kein Verleih, am besten nehmt ihr, wie wir es immer tun, eurer Kajak mit).

Stellplatz / Besonderheit:

Keine Ver- und Entsorgung! Kein Laden, keine Infrastruktur.
Euren Müll nehmt gefälligst wieder mit.
Dafür bekommt ihr einen Stellplatz der Extraklasse mit Blick aufs Meer.

Der ganze Bericht zu unserem Lofoten Trip und viele weitere tolle Spots in Norwegen: Hier weiterlesen: Mit dem Wohnmobil durch Norwegen, die Lofoten und Vesteralen.


 

 

Noch mehr Wohnmobil-Highlights? Dann lest hier weiter: Womo-Highlights

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Carcassonne – FRANKREICH : WOHNMOBIL – HIGHLIGHT

Unser Wohnmobil Urlaubs-Tip:

Carcassonne

Frankreich – Languedoc

Der Inbegriff einer Ritterburg steht in Frankreich, zwischen Toulouse und Narbonne inmitten sanfter Hügel.
Seit Hunderten von Jahren siedeln hier die Menschen, die Katharer hatten hier einen Hauptsitz. Bekannt ist die Stadt hierzulande auch des gleichnamigen Spiels wegen und in etlichen Filmen diente die Stadt als Kulisse.

Zahlreiche Wachtürme, Mauern und die vielen Schießscharten lassen das Ritterherz von groß und klein höher schlagen.
Dementsprechend ist auch der Andrang und als Wohnmobilfahrer sollte man die Möglichkeit nutzen, früh morgens und spät am Nachmittag in die Stadt zu gehen, dann ist es deutlich entspannter. Die Eintrittspreise sind nicht günstig, aber der Besuch lohnt sich: Es gibt auch Mehrtageskarten und Ermäßigungen.

Die Basilika St. Nazaire solltet ihr auf jeden Fall nicht vergessen, In den Abendstunden leuchten die hohen Glasfenster im Abendlicht ganz besonders schön!

Zur Mittagszeit finden sich an den Tischen der Restaurants kaum frei Plätze, aber zwischen der Doppelmauer, im Schatten, lässt sich wunderbar picknicken!

Stellplatz / Besonderheit:

Unterhalb der Stadt findet sich ein guter Campingplatz, der auch gut für mehrere Tage als Ausgangspunkt dienen kann. Mit dem Fahrrad sind wir in wenigen Minuten am Fluss entlang zur Stadt gefahren.

Top-Tip: Sehr früh morgens und spät am Nachmittag sind die meisten Tagestouristen nicht in der kleinen Stadt. Beste Zeit zum fotografieren!


 

 

Hier weiterlesen: Frankreich Rundreise

Noch mehr Wohnmobil-Highlights? Dann lest hier weiter: Womo-Highlights

 

Bitte beachtet: In Carcassonne gibt es so gut wie keine Möglichkeiten legal frei zu stehen. Daher fahrt auf einen der Camping- oder Stellplätze!
Die Polizei ist immer präsent und die Strafen hoch!
Auch ist es nicht fair, in Sichtweite eines Stellplatzes  zu stehen. In unser aller Interesse: Lasst nirgendwo Müll zurück, verhaltet euch so, dass ihr jederzeit wiederkommen könnt und die Einheimischen sich freuen euch zu sehen. 

Skye – Neist Point – Schottland: WOHNMOBIL – HIGHLIGHT

Unser Wohnmobil Urlaubs-Tip:

Leuchtturm Neist Point – Schottland

Schottland

Die Isle of Skye ist schon alleine eine Reise wert. Und die Bilder vom Neist Point finden sich in fast jedem Reiseführer.
Der Weg dorthin ist weit und beschwerlich, aber er lohnt sich.

Neist Point

Wenn man dann noch Glück mit dem Wetter hat, kann man das atemberaubende Panorama bewundern.
Bei Sonnenuntergang bieten sich phantastische Ausblicke. Daher unbedingt bis späte Abends vor Ort bleiben.
Die Zeit kann man sich mit ausgedehnten Wanderungen zum Leuchtturm oder den nahe gelegenen Stränden vertreiben. 
Manchmal sieht man von der Steilküste aus sogar Wale vorbei schwimmen.

Aufgepasst: Die Fahrt zum Neist Point geht über einen Single track road. Eine Fahrbanhn, mit Haltebuchten zum ausweichen. Da heißt es langsam und aufmerksam fahren. Rücksicht nehmen ist dabei aber nicht jedermanns Sache.

Die Route ist nur für kurze Wohnmobile zu empfehlen. Auch Reisebusse oder LKWs findet man auf der Strecke nicht. Die längsten Reisebusse sind 9-Sitzer, und die Fahrer wissen, warum sie nur mit kleinen Bussen die Straße befahren.
Wir sind die Strecke spät nachmittags und ganz früh morgens gefahren, um dem dicksten Autoverkehr zu entgehen.
Direkt vor Neist Point endet die Straße an einem kleinen Kiosk. Dort kann man direkt an der Straße parken.

Stellplatz / Besonderheit:
Es gibt keinen Stellplatz oder Campingplatz.
Übernachtet direkt an der Straße, dort ist es Nachts sehr ruhig.
Ein Dutzend Wohnmobil standen zusammen mit uns über Nacht dort. Der stetige kalte Wind verhinderte Lagerfeuerathmosphäre, das Gemeinschaftsgefühl ist trotzdem groß.
Am besten schon das Wohnmobil bei Ankunft oder am Abend in Fahrtrichtung drehen, damit man morgens nicht erst drehen muss, wenn viele PKWs ankommen. Dann ist das Verkehrschaos vorprogrammiert. Viele Mietwagenfahrer sind unfähig mit ihren geliehenen Autos zu parken. Und jeder fährt erst einmal ganz bis ans Ende, um dann drehen zu müssen und gegen den Strom sich wieder hinaus zu drängeln.


 

 

 

Top-Tip: 

Auf dem Weg zum oder vom Neist Point unbedingt bei einer Weberei anhalten.

Bei den Skye-Weavers den Parkplatz an der Hauptstraße nutzen, der kleine Parkplatz am Ende der Straße ist nur für PKWs geeignet.

Einmal auf einem Tweed-Webstuhl-Fahrrad den eigenen Schal weben und sich die Technik erklären lassen.

Hier weiterlesen: Schottland

Noch mehr Wohnmobil-Highlights?
Dann lest hier weiter: Womo-Highlights

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Öregrund – SCHWEDEN : WOHNMOBIL – HIGHLIGHT

Unser Wohnmobil Urlaubs-Tip:

Öregrund

Schweden

Zu behaupten, Öregrund wäre ein Besuchermagnet, wäre mehr als vermessen.
Aber genau das ist es, was die kleine Stadt so liebenswert macht.
Obwohl sie zu den wenigen erhaltenen Holzstädten gehört, ist die Touristenflut bislang weitgehend an Öregrund vorbei gefahren.

Und das ist gut so, denn so bleibt die Ursprünglichkeit und dörfliche Charakter erhalten.

Örgrund und Insel Gräsö

Ein Fähre führt von Öregrund zur Insel Gräsö. Dort finden sich auch mehrere Campingplätze.
Der kleine Hafen von Öregrund lädt zum Bummeln ein, ein sagenhaft gutes Kaffee bietet Ficka, doch sollte man einen Platz reservieren.
Die Holzkirche und Altstadt sollte man für einen Ausflüge nutzen und ansonsten gibt es viel Meer und Ruhe und nette Leute.

Mit dem Kajak konnten wir viele schöne Touren zur Insel oder an der Küste entlang unternehmen – man ist durch die nahe gelegene Insel immer vor dem teilweise heftigen Winden auf See geschützt.

Stellplatz / Besonderheit:

Stellplätze sind absolute Mangelware!
Die besten Stellplätze gibt es am Hafen und in einer Seitenstraße direkt am Meer. Gebucht wird über eine APP, die Gebühr ist täglich zu entrichten. Aufgepasst: Längere Wohnmobile haben hier keine Chance. 7 Meter sind schon schwierig, 8 Meter quasi unmöglich. Die großen Wohnmobile finden nur Platz an der Einfallsstraße auf einem Parkplatz.
Dort findet sich auch die hervorragende Entsorgungsstation.

Top-Tip: Fahrradtour über die Insel Gräsö.
Weite Felder, schöne, kleine Strände, malerische Dörfchen


 

Hier weiterlesen: Schweden

Bitte beachtet: In Öregrund gibt es so gut wie keine Möglichkeiten legal frei zu stehen. Daher fahrt auf einen der Camping- oder Stellplätze!
Die Polizei ist immer präsent und die Strafen sehr hoch!
Auch ist es nicht fair, in Sichtweite eines Stellplatzes zu stehen. In unser aller Interesse: Lasst nirgendwo Müll zurück, verhaltet euch so, dass ihr jederzeit wiederkommen könnt und die Einheimischen sich freuen euch zu sehen. 

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Preis-Crash bei Wohnmobilen: Das Ende des Wohnmobil-Booms!

Seit Jahren übertreffen sich die Hersteller mit Superlativen:
Das beste Jahr aller Zeiten, die meisten verkauften Wohnmobile, so viele Neuanmeldungen, wie noch nie. Die Preise neuer Wohnmobile waren noch nie so hoch, die Auslastung der Camping- und Stellplätze noch nie so gut. Die Gebrauchtwagenpreise unterscheiden sich manchmal kaum von denen der Neufahrzeuge. Die Nachfrage der letzten Jahre treibt muntere Blüten.
Ein Wohnmobil also als Geldanlage – quasi ohne Wertverlust?

Die Frage muss erlaubt sein: stimmt das auch alles?
Und geht das immer so weiter aufwärts?
Kommt vielleicht nun das Crash-Szenario?

Oder sind wir gar längst mitten im berühmten „Schweinezyklus„: man produziert im voraus und setzt auf den nie endenden Boom. Dabei sind die Zahlen vielleicht längst rückläufig.
Im idealtypischen „Schweinezyklus“ führt dies irgendwann erst zu stagnierenden und dann zu schnell sinkenden Preise, da immer mehr Schweine auf den Markt kommen, aber die Käufer fehlen, der Markt übersättigt ist.
Dann würde unsere provokante Überschrift schnell auch bei Campern Wirklichkeit: „Preis-Crash bei Wohnmobilen“

Übertragen auf den Campingmarkt: Bei den Wohnmobilen und auch den Wohnwagen werden dann die Neu- und Gebrauchtwagenkäufer fehlen, vielleicht weil sich viele die Finanzierung nicht mehr leisten können oder wollen und Kaufinteressenten mit Geduld, einfach warten werden, bis der nächste Preisrutsch kommt. Der Preisanstieg wird nicht nur gestoppt, der Abwärtstrend wird dann rasant an Fahrt gewinnen.

Was also ist dran am immerwährenden Boom?

Die offiziellen Zahlen sind eindeutig:

Noch nie gab es so viele Neuanmeldungen wie in den letzten Jahren: die Verbände der Hersteller melden dabei nach 40.000 Wohnmobilen in 2017, 46.000 in 2018. Erstaunlich, dass im gleichen Zeitraum der Gesamtbestand in Deutschland nur ca. 33.000 Wohnmobile stieg. Die Differenz dürften durch Verkäufe ins Ausland oder Verschrottungen zu erklären sein.
Und noch nie war der Bestand an Campingfahrzeugen so hoch wie jetzt!
Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Statista

„Wir wollen
das jetzt auch mal ausprobieren.“

Der Megaboom der letzten Jahre treibt das Kaufverhalten auf die Spitze. Wer sich auf den großen Messen beim Publikum umhört, bekommt diesen Satz oft zu hören: „Wir wollen das jetzt auch mal ausprobieren.“
Nicht selten hat das zahlende Volk noch nie eine Nacht als Camper verbracht. Niemals im Zelt geschlafen, nie auf einem übervollen Campingplatz den Urlaub verbracht.

Früher sah die Camper-Karriere eher so aus: mit dem Rad und Zelt an den Baggersee, mit dem Auto und Zelt und dem ersten eigenen Geld dann das erste Mal alleine ins Ausland. Ein paar Jahre später dann ein gebrauchtes Wohnmobil, einen Wohnwagen oder einen VW-Bus ausgebaut.
Und sich so langsam vergrößert und weiter entwickelt.

Heute wird die Yacht gegen ein Wohnmobil getauscht oder die Pauschal-Ferien-Club-Hotel-Insel Urlaube gegen einen Wohnwagen. So langsam kommen nun auch die Kreuzfahrer an die Reihe, denen es auf den Schiffen zu voll und nicht mehr elitär genug ist. Camping ist Lifestyle und en vogue. Da wird sofort das volle Luxusprogramm gekauft. Mit allen Extras. Der Preis scheint Nebensache zu sein. Je größer und ausgefeilter die Technik, desto besser. Glamping ist das begehrte Ziel.

Die Realität sieht anders aus!

Die Folge sind volle Stell- und Campingplätze. War dies vor dem Boom nur selten in den Hochsommermonaten auf ausgesuchten Campingplätzen zu erwarten, kann man es heute auch außerhalb der Saison sogar auf Stellplätzen der Hotspots erleben: wegen Überfüllung geschlossen.

In anderen Branchen ist der Einstieg von Finanzinvestoren oft ein erstes Warnzeichen.
Jetzt erlebt die Campingbranche diese Entwicklung. Die Finanzprofis wissen, wie man schnell viel Geld verdienen kann. Synergieeffekte, die sich nutzen lassen, dürfte es bei den verkrusteten Strukturen der mittelständischen Hersteller zu Hauf geben. So werden von Finanzinvestoren gerne Unternehmen aufgekauft, miteinander verwoben, gebündelt, umstrukturiert, Prozesse gestrafft und auf Hochleistung getrimmt, Mitarbeiter eingespart, Werke auf Profitmaximierung optimiert, um die Unternehmen dann an den nächsten Investor weiter zu verkaufen – natürlich mit Gewinn.

Dieses Vorgehen ging so manches Mal in anderen Branchen zu Lasten der Qualität. Nicht selten fühlt man sich als Kunde dann nur noch als Beta-Tester.

Auch bei den Camping-Händlern wächst der Erfolgsdruck. Wer mitmachen will, muss eine bestimmte Anzahl an Wohnmobilen und Wohnwagen seines Herstellers abnehmen. Also nicht nur das, was man bestellen würde und gut verkaufen kann oder gar schon vorbestellt ist, sondern auch, was das Werk ständig produziert. Zu vorgegebenen Preisen. Die Last und das Risiko des Booms hat zunehmend der Händler vor Ort zu tragen.
Die Verkaufsflächen sind entsprechend voll.
Während die Händler-Parkplätze sich vor einigen Jahren ganz automatisch im Laufe des Sommers leerten, bleiben immer häufiger Wohnmobile und Wohnwagen auf den Ausstellungsflächen lange Zeit stehen. Wir beobachten das aktuell direkt vor unserer Haustür seit einiger Zeit. Manches Wohnmobil steht dort schon gefühlt seit Jahren. Ein Händler erzählte uns einmal, dies seien „Mietmobile“, nur deshalb würden wir die länger dort sehen. Heute schweigt man lieber über dieses Thema. Diese Wohnmobile stehen mittlerweile ganz am Rand der großen Ausstellungsfläche. Ladenhüter.

Ganz offen erzählte uns auf der CMT ein Händler, der nicht genannt werden möchte, dass es Anzeigen von Händlern in Mobile.de über Wohnmobilschnäppchen gibt, die gar nicht existieren, nie gebaut wurden.
Der Superpreis wird sogar am Telefon bestätigt, doch wenn dann die potentiellen Käufer beim Händler auftauchen, ist das Preiswunder gerade verkauft, aber ein ähnliches, nicht mehr günstig, steht plötzlich bereit.
Eine Verkaufsmasche, die vielleicht in der Not geboren wurde.
Der nächste Jahrgang an Wohnmobilen steht schon vor der Tür, die Abverkäufe der Alten sind noch nicht einmal in trockenen Tüchern, die Finanzierung der Bank im Nacken – der Händler wird von seinem eigenen Erfolg getrieben.
Die Margen sind schon lange nicht mehr so auskömmlich, wie sie einmal waren und der Druck nimmt von Jahr zu Jahr zu. Löhne, Mieten, Standflächen, Neubauten, Vermietflotte, der eigene Stellplatz mit Entsorgung direkt am Ort . Die Latte wird von Jahr zu Jahr höher gelegt.

Denn auch die Kunden wollen heute etwas geboten bekommen.
Standen früher die Wohnwagen und Wohnmobile auf einem offenen Parkplatz mit
kleiner Verkaufsbude nebendran, muss heute schon eine prächtige Verkaufshalle
mit exklusiven Showroom her, um das Volk in Kauflaune zu versetzen.

Und wer es nicht glaubt, der sollte einmal einen Blick in die Mobile.de Statistiken werfen:

NEU Kastenwagen Alkoven TI Integriert
13.11.2018 4443 1045 6531 2787
18.11.2018 4495 1072 6613 2836
11.12.2018 4751 1144 7133 3023
21.12.2018 4872 1198 7334 3113
23.01.2019 4803 1232 7351 3058
04.02.2019 4888 1254 7425 3051
14.03.2019 4653 1214 7320 2989

Gebraucht Kastenwagen Alkoven TI Integriert
13.11.2018 3983 3739 5835 3585
18.11.2018 3970 3700 5879 3601
11.12.2018 4021 4527 6261 3531
21.12.2018 3796 3533 5772 6602
23.01.2019 3271 3177 5242 3271
04.02.2019 3456 3091 5175 3235
14.03.2019 8019 3044 5120 3202

So viele Wohnmobile wie selten werden dort Monat für Monat angeboten.

Und während in den vergangenen Jahren im Frühjahr und im Herbst die Zahlen dank der kaufwütigen Kunden auch einmal zurückgingen, steigt seit Monaten die Zahl der Angebote.
Natürlich kann das daran liegen, dass nun alle, die ihr Wohnmobil anbieten, demnächst ein neues Wohnmobil geliefert bekommen, es könnte aber auch ein erstes Zeichen der Übersättigung sein.
Menschen, die auf Verdacht ein Wohnmobil kauften und nach ein, zwei Jahren erkennen, dass diese Urlaubsform doch nichts für sie ist, beschließen, ihr Wohnmobil zu verkaufen. Oder die Familie, die ich auf dem Caravan Salon traf: ein Kleinkind und ein Kastenwagen. Der große Traum. Auf meine Frage, ob ein Wohnwagen nicht besser für das Kind sei – schließlich will es einfach nur spielen und nicht jeden Tag reisen – verdrehte der Vater die Augen: zu langweilig. Wir wollen etwas sehen von der Welt. Heute ist er froh, wenn er 14 Tage auf einem Campingplatz seine Ruhe findet. Der Kastenwagen ist auf Dauer zu teuer und wird nun verkauft. Oder der junge Mann, dessen Wunschwohnmobil auch nach Monaten nicht geliefert wurde. Komplett die Lust verloren. Ein Wohnmobil mehr das auf den Markt kommt.

Wie geht es also weiter? Der große Crash?

Wenn es die Hersteller nicht schaffen, die Nachfrage dauerhaft auf hohem Niveau zu halten, wird es zu Verwerfungen kommen. Auch die fehlende Infrastruktur von Stellplätzen und die abnehmende Akzeptanz der Bevölkerung über die an allen Orten auftauchenden Wohnmobilmassen, kann viele Camperfreunde vergraulen.

Noch sieht es rosig aus für die Branche, doch es dürfte niemand verwundern, wenn der Peak, also die Spitze des Berges, schon hinter uns liegt.
Steigende Kreditzinsen und eine nachlassende Konjunktur werden dann zusätzlichen Druck auf die Unternehmen, wie auch auf die Kunden ausüben. Und dann wäre der Schweinezyklus vollkommen.

Die Branche boomt seit Jahren

Von Diesel-Fahrverboten für Wohnmobile und den drohenden Fahrverboten in ganzen Regionen und nicht mehr nur in Innenstädten wollen wir gar nicht reden. Die einen sehen den nächsten Boom in Benzinern kommen, die anderen den großen Frust und Wertverlust für die Besitzer der alten Diesel-Wohnmobile.

Das Jahr 2019 dürfte für die Branche auf jeden Fall ein aufregendes und anstrengendes Jahr werden.

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CMT 2019: Trenntoilette ein neuer Trend?

Neu ist das Thema Trenntoilette natürlich nicht, aber offenbar nun langsam Massentauglich.
So habe ich mich einige Zeit am Rande des kleinen Messestandes von ToMTuR herumgedrückt und einfach zugehört.
Eigentlich immer waren Leute da und haben sich die Trenntoilette angeschaut und sind mit Harriet Diedering von ToMTuR ins Gespräch gekommen.
Irgendwann habe ich mich dann zu erkennen gegeben und wir sind ins Gespräch gekommen.
Das folgende Interview ist dabei entstanden:

Zum Video auf den roten Pfeil klicken: 

https://youtu.be/NL8f62sKxzo
https://youtu.be/NL8f62sKxzo

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CMT 2019: Frühmorgens erste Bilder

Guten Morgen
Noch bevor es richtig losgeht auf der CMT habe ich einen Rundgang gemacht und zeige euch ein paar der ersten Bilder.
Da ist der Hymer mit seinem Aufbau der an Expeditionsmobil a la Bimobil erinnert.

Überhaupt fällt mir immer mehr auf das bei dem Teilintegrierten und integrierten die Seiten Sitzbank wieder im Kommen ist das will ich mir in den nächsten Stunden noch mal genauer anschauen also richtig gezählt hat sich nicht viel aber wenn man sich die Details anschaut dann fällt einem das ein oder andere schon auf.
Bei Euromobil hat mir wieder gut die echte Tür und Türgriff am Bad gefallen, das gibt es mittlerweile aber auch bei anderen Herstellern, zumindest bei den Premium-Marken. Wo aufs Geld geschaut wird, sieht man das meist an den Schanieren der Türen und Schränke. Schaut es euch auf den Bildern an.

CMT 2019: Echte Innovationen? Fehlanzeige

Ein langer Wohnmobiltag neigt sich dem Ende zu und wir haben viel erlebt und gesehen.
Eine Sachen habe ich schon in folgendem Video eingebaut, der Rest folgt in den nächsten Tagen.

Auffallend ist, dass die Hallen der Wohnmobilanbieter leerer erschienen, dafür die Hallen der Zubehör- und Reiseanbieter voller.
Aber das ist nur eine Momentaufnahme.
Sicher wird man am Ende der CMT wieder mit Superlativen protzen, aber der erste Eindruck ist: Viele haben ihr Wunschmobil schon gefunden und brauchen nun Equipment.

Richtige Innovationen habe ich überhaupt nicht gesehen. Das Cabrio Wohnmobil ist eher eine Spinnerei, wie ein Trend. Die Super-Luxus-Wohnmobil haben ihr Klientel, aber mit Sicherheit sind sie nicht massentauglich und auf Dauer nur eine Nische, wie Luxusyachten: Man schaut sie an, staunt und bewundert, aber drin Urlaub machen will man gar nicht.
Einzige im Detail findet man Änderungen. Bei Integrierten fiel mir auf, das am Beifahrersitz viel öfter eine länger Sitzbank folgt, aber dazu morgen mehr.

CMT 2019: Die ersten Highlights: Slide-Out ist angekommen

Slide-Out ist nun endlich richtig angekommen. In den letzten Jahren gab es ja mehr oder weniger dichte Varianten und manche Spielerei, aber nun gibt es viele Hersteller, die sich der Thematik angenommen haben.
Diesen von der Firma Protec werden wir morgen genauer unter die Lupe nehmen und euch auch ein Video davon machen

Wobei sich nicht nur das Design sehen lassen kann: Auch die Breite:

Wobei ich mich schon frage, wie das auf einem normalen Parkplatz aussieht, wenn man nur einmal die Nacht verbringen möchte, oder unterwegs aufs Klo geht.
Ist der Wagen dann auch ohne Slide-Out nutzbar? Wir machen uns morgen ein Bild davon und für euch ein Video.

hdrpl

Und sollte ein Slide-Out nichts für euch sein, dann vielleicht zurück zu den Waltons.
Das ist doch mal ein Pick-up. Wenn man damit zum Camping-Platz kommt, wird man doch sofort gefeiert.
Ok, wahrscheinlich geht es nur um den Aufsatz, aber der Werbegag ist echt gelungen. Ein tolles Wohnmobil.

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