Kroatien im Herbst: In Vrsar im Dauergewitter

Wir überspringen mal flux einen Tag.
Saßen wir morgens auf Koversada zum Frühstück noch in der Sonne und planten gerade einen Videoclip zu den „Wurmi“ Schraubheringen, überraschte uns ein Gewitter, dass sage und schreibe 24 Stunden um uns herum zog.
Es donnerte unentwegt. Mal näher, mal weiter einfernt. Manchmal so nah, dass das ganze Wohnmobil wackelte. Und Regen, Regen, Regen.
Glücklicherweise hatten wir gerade mit ein paar Hindernissen (könnt ihr später im Produktfilm sehen) die Wurmi-Schrauben für die Markisenhalterung per Hand im Boden versenkt (den Akku-Schrauber-Aufsatz  habe ich beim zweiten Versuch glatt geköpft) und die Sturmleine mit den wirklich dicken Wurmi-Alu-Schrauben im Boden  richtig Kroatien im Herbst: In Vrsar im Dauergewitter weiterlesen

Kroatien im Herbst

Wir sind wieder auf der Straße!
Sehr spontan fahren wir nach Kroatien und nehmen euch mit. 

Mit dem Zelt, Wohnmobil und Wohnwagen waren wir seit 1987 einige Male in Kroatien und haben erlebt, wie sich das Land verändert hat. Nicht immer zum Guten, aber das Land, die Naturschönheiten und den mediteranen Flair hat das Land behalten und daran wird sich hoffentlich auch nie etwas ändern.

Doch einiges hat sich geändert und darauf wollen wir in diesem Urlaubsbericht nach und nach hinweisen.

Wir starten wieder in der Mitte Deutschlands und haben drei Routen zur Auswahl. Über Graz und Slowenien in Richtung Zadar.
Nach München und von dort durch den Karawankentunnel nach Istrien. Oder über Triest auf einer Landstraße nach Istrien, um die Slowenische Maut zu umgehen.

Wir wählen als erstes Ziel Vrsar in Istrien und den Weg über München – Villach – Karawankentunnel – Vrsar. Die 30 Euro Mautgebühr in Slowenien akzeptieren wir ohne Murren. Der Erholungswert einer Autobahn gegenüber einer kleinen, kurvenreichen Landstraße sollte man nicht unterschätzen und ist die 30 Euro wert! Kroatien im Herbst weiterlesen

Weserbergwald: Der Reinhardswald, Saba-Tierpark und eine Nacht im Urwald

Manchmal glaubt man ja nicht, mitten in Deutschland zu sein. So vielfältig und unterschiedlich ist es doch in Deutschland. Und neben Großstädten und Metropolen, gibt es sie halt immer noch: die stillen Orte. Mit wenig Menschen und viel Ruhe.

Einer ist sicherlich der Reinhardswald. 
Die Sage erzählt, das Reinhard seine Ländereien an den Bischoff verspielt hatte und der Bischoff ihm noch eine letzte Ernte gewährte: So sähte der listige Reinhard Eicheln und konnte so noch lange Zeit auf seinem Land leben und auf die Ernte warten.

Fakt ist, man sieht die jahrhundertealte Pflege und Hege das Waldes. Dieser Landstrich wird seit langer Zeit bewirtschaftet und jeder Baum sicher geplanzt. Auch heute finden wir schnurgerade gesetzte Eichen, die komplexe Muster im Wald bilden.

Gibt es etwas schöneres, als im Wald spazieren zu gehen. Wir genießen den Geruch, allenthalben wachsen Pilze, die Sonne schickt Strahlen durch das spärlicher werdende grüne Dach.

Mitten im Waldgebiet kommen wir zum Weserbergwald: Der Reinhardswald, Saba-Tierpark und eine Nacht im Urwald weiterlesen

Weserbergland: Dornröschen lässt grüßen – Die Sababurg

Irgendein Marketing-Jeck hat  mit seiner Idee einer Märchenstraße ein neues Reiseziel etabliert. Natürlich passt da hervorragend der Rattenfänger von Hameln dazu, aber auch Dornröschen. Und die wird schon lange mit der Sababurg in Verbindung gebracht, weswegen sie auch Dornröschen­schloss genannt wird.
Ganz egal, ob das schöne Kind dort wirklich lebte oder nicht, die Sababurg gehört zum Pflichtprogramm, wenn man an der Weser entlang fährt.

Das Wetter ist traumhaft und so erkunden wir ein ganze Zeit lang die Ruine, sitzen in der Sonne, steigen auf den Turm und schauen von oben auf den nahe gelegenen Tierpark.

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Im Biergarten des Hotels der Sababurg lässt es sich in der Sonne auch länger aushalten und nach dem uns ein netter Herr noch alles Wissenswerte über die Burg erzählt hat, verlassen wir das Kleinod im Reinhartswald.
Wir entschließen spontan, auf einem der vielen Wanderparkplätze in der Umgebung zu übernachten und haben somit noch viel Zeit, um ausgiebig in den herbstlichen Wäldern zu wandern.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf jeden Fall mehr als genug!

Weserbergland: bei den Hugenotten in Bad Karlshafen

Mit offenen Mündern stehen wir am Hafenbecken in Bad Karlshafen.
Die Stadt hat schon bessere Zeiten gesehen, dass wurde uns schnell klar, die Touristenströme frührerer Zeiten ziehen dank Umgehungsstraßen und Autobahn mittlerweile an der ehemals mondänen Kurstadt vorbei. Aber am Hafenbecken bekommt man eine Vorstellung, wie es vor hundert oder zweihundert Jahren gewesen sein muss.

Aber kommen wir erst einmal an.
Erste Wahl in Bad Karlshafen ist der Campingplatz .

Wir finden einen schönen Platz auf dem Stellplatz, merken aber schnell, dass wir noch besser Weserbergland: bei den Hugenotten in Bad Karlshafen weiterlesen

Im Herbst im Weserbergland: Hann. Münden

Im Herbst einmal nicht der Sonne entgegen zu fahren, sondern bewusst die Pracht der immer bunter werdenden Wälder zu genießen. So der Plan, der uns ins Weserbergland führt.

Als Weserbergland bezeichnet man die Region rechts und links der Weser, von Hann. Münden und der Porta Westfalica haben sicher schon viele gehört. Und sei es nur auf Autobahnschildern.

Da es am Abend nicht bis Hann. Münden gereicht hat, übernachten wir am Rande eines Sportplatzes vor Bad Hersfeld.


Die kleine Stadt ist ebenfalls einen Besuch wert, da wir aber schon öfters hier waren, geht es am Samstagmorgen weiter und gegen Nachmittag kommen wir im herbstlichen Hann. Münden an.

Hann. Münden. Komischer Name. Also lassen wir uns erst einmal aufklären: Die Leute in der Gegend sagen nur Münden. Hier fließen Fulda und Werra ineinander und bilden unterhalb der Stadt den neuen Fluss Weser. Um Namensverwechslungen zu vermeiden setzte man vor langer Zeit „Hannoversch“ vor das Münden – man gehörte schließlich zum Kürfürstentum und später zum Königreich Hannover.
Im letzten Jahrhundert war das wohl offenbar zu lang und die Stadt nannte sich nun offiziell Hann. Münden. Die Einwohner selbst sagen Im Herbst im Weserbergland: Hann. Münden weiterlesen

Von Trollen und anderen Kommentartoren

Einen eigenen Troll zu haben, davon hätten wir früher nie zu träumen gewagt!
Aber seit einigen Jahren begleitet er bzw. sie uns nun und irgendwie haben wir uns an ihn gewöhnt.
Unter einem Troll  versteht man im Internet jemanden, der eigentlich immer provoziert, stänkert oder anschwärzt. Meist anonym und oft in der Überzeugung kein Troll zu sein.
Wir haben mittlerweile sogar mindestens zwei von dieser Gattung, die uns mehr oder minder regelmäßig üble Kommentare schreiben.
Manchmal mit ganz ernsten Tenor und inhaltlich gar nicht schlecht. Aber irgendwann im Text kommt dann doch die Wesenshaltung heraus und wenn er nicht schon unter Phantasienamen schreibt, dann doch oft mit gefakter eMail-Adresse.
Aber eigentlich immer wird irgendetwas an unseren Artikeln oder an anderen Kommentaren zerrupft, verunglimpft und beschimpft, manchmal sogar sehr persönlich.

Das ist auch der Grund, warum wir in Zukunft nur noch Kommentare mit Echtnamen akzeptieren wollen und uns erlauben die eMail-Adresse zu überprüfen.
Wir handeln weder mit Adressen, noch nutzen wir eure eMail-Adressen, aber wir möchten gerne auf Augenhöhe mit euch kommunizieren. Stellt euch vor, wir treffen uns auf irgendeinem Camping- oder Stellplatz. So hätten wir das gerne. Freundlich, durchaus kontrovers, aber höflich und mit dem echten Namen.

Unsere Trolls sind die eine Facette eines Blogs, die andere sind Kommentatoren, die -versteckt- ihr Produkt vermarkten wollen.
Wenn es sinnvoll ist, winken wir das durch. Wenn es uns interessiert, bitten wir um ein Testexemplar für einen Produkttest.
Aber so jeden Kram, möchten wir dann auch nicht unterstützen. Dafür habt ihr, liebe Leser, sicher Verständnis. 

Um so mehr freuen wir uns, wenn Unternehmen uns Waren zum testen oder ausprobieren zusenden. Wobei wir betonen, dass sie damit leben müssen, wenn wir zu einem negativen Urteil kommen.
Wir bestehen auf dieser Unabhängigkeit und werden mit unserer Meinung dann nicht hinter dem Berg halten.
Genauso sollte man uns aber auch zugestehen, dass wir uns von manchen Produkten haben überzeugen lassen und diese dann auch gerne euch Lesern empfehlen.

Und mit unseren Empfehlungen, die wir auch durch sogenannte Affiliate Links z.b. bei Amazon verlinken, verdienen wir dann tatsächlich ein paar Euro, sofern ihr diese Produkte dann über unseren Link kauft.
Wir stehen dazu: Die Produkte sind ausgesucht und gut und ihr tut uns beim Kauf etwas Gutes. I.d.R erhalten wir so 1%-3% der Kaufsumme. Das reicht nicht, um reich zu werden, aber zumindest die Kosten für den Blog können wir so bestreiten und dafür einmal vielen Dank an Euch!
Dafür feinden uns einige Trolls massiv an, was wir bedauern aber auch weiterhin ignorieren werden.

 

Risiko Funkschlüssel – so einfach wird ihr Wohnmobil geknackt

Die wenigsten Ducatofahrer* dürften wissen, dass auch sie davon betroffen sind: Die Funkschlüssel sind nicht sicher und durch einen einfachen Trick können Diebe das Auto öffnen, ohne Spuren zu hinterlassen. Und dies ist fatal, will man hinterher seine Versicherung in Anspruch nehmen. Die zahlt dann ggfls. nicht, kann das Auto ja einfach offen gewesen sein. Wie will man da einen Einbruch beweisen?

*Betroffen sind Fiat Ducato, Citroen Jumper, Peugeot Boxer und Iveco Daily ab Baujahr 2006.

Worum geht es:

Die Funkschlüssel senden ein Signal an die Fahrzeugsteuerung zum Öffnen und Schließen der Türen. Dieses Signal kann mit einfachen Geräten vom Autoknacker aufgezeichnet werden und im geeigneten Moment sendet Risiko Funkschlüssel – so einfach wird ihr Wohnmobil geknackt weiterlesen